Die Prinzessin oder der Prinz auf der Erbse – Märchen für hochsensible Menschen

„Die Prinzessin auf der Erbse oder wie Prinz und PrinzessIn einander fanden“

Es war ein grauslicher Morgen. Sue hatte verschlafen, weil sie in der Nacht wenig geschlafen hatte.

Heute war ein Vorstellungsgespräch und sie musste in eine Region fahren, die sie nicht kannte. Also aufstehen, frühstücken – auf ihr ausführliches Frühstück verzichtete sie wegen der Aufgeregtheit. Anziehen und losfahren.

Sue hatte ein Stück der Wegstrecke hinter sich gebracht und in dem Stress viel zu wenig auf die Landschaft geachtet, was ihr leid tat. Sue liebte Spaziergänge wie Wanderungen im Wald oder auf Wiesen.  Heute lag ihr Fokuss auf der Fahrt zu dem neuen Job -Pünktlichkeit war ihr wichtig.

Plötzlich bleib sie mit dem Auto stehen, das Navigationsgerät war ausgefallen und da sie nur der Stimme aus dem Gesagten folgte, wusste sie nicht wie sie weiterfahren sollte. Die Richtung – die hatte Sue verloren oder nicht aufgebaut, weil sie der Elektronik folgte.

Nun bemerkte sie in der Aufregung, dass sie ihr Handy zu Hause vergessen hatte… es wurde eng mit dem Termin!

In der Ferne sah sie ein Haus, also machte sie sich auf den Weg dorthin. Auf der Hälfte des Weges begann es zu regnen – ohne Schirm ein Fiasko.

Als sie läutete an der Klingel des Hauses  machte eine ältere gepflegte Frau die Tür auf: „Was wollen Sie bitte?“ Sue antwortete leicht frierend und sehr regendurchtränkt: „Ich bin auf dem Weg nach XY und brauche ein Telefon. Es ist der Job meines Lebens und nun verpasse ich ihn, weil mein Auto stehen geblieben ist und das Naviagationsgerät ausgefallen ist“.  Sue durfte ins Haus und telefonieren; der Termin wurde verschoben.

Die ältere Dame lud Sue erst zum Tee ein, bot ihr an zu bleiben und zu übernachten. Da Sue müde war und total gestresst von den vielen Emotionen, den Sorgengedanken und ihrem Anspruch, doch pünktlich zu sein,  sagte sie dankbar zu. Nun war es wichtig den Stress langsam abzubauen.

Zum Abendessen erschien der Sohn des Hausbesitzerin und erzählte unter anderem, dass er weltweit beruflich unterwegs sei und eigentlich nach einer Partnerin suche. Doch Sue hörte nur halb hin… nett war er ja und auch intelligent. Sie war froh ein wirklich gutes Essen geniessen zu können und auch das Zimmer in dem sie übernachten durfte war schön. Das Bad, dass Sue nahm, holte sie in ihr Körpergefühl von Mattheit zurück und sie ging bald schlafen.

Die alte Dame dachte: „Ich mache eine Test mit der jungen Frau und lege ihr eine Erbse ins Bett. Wenn sie so edel, empfindsam und intelligent ist, dann wird sie das merken und ist wirklich das, was sie vorgibt zu sein!“  Gesagt, getan.

Am nächsten Morgen wachte Sue auf… gerädert, kein erholsamer Schlaf, zu viele Eindrücke und Gerüche, unbekannte Menschen, noch dazu ein attraktiver Mann, der offen, freundlich, humorvoll und intelligent, weltgewandt war – zwar gut, alles freundlich und sehr nett. Aber zu viel mit den Ereignissen der Reise; Sue brauchte Zeit alles richtig zu erkennen und auszuwerten. Was wollte sie eigentlich? Ihr Köper war immer noch wie zerschlagen.

Sue war froh, dass sie am nächsten Tag noch frei hatte –  Zeit zur Muse war wichtig, um im Alltag leistungsfähig zu sein und mit Stress richtig umzugehen.

Gedankenversunken ging Sue zum Frühstück und sagte: “ Irgendwas hat mich heute Nacht nicht schlafen lassen, mein Körper fühlt sich an wie grün und blau geschlagen“.

Die alte Dame goss den heissen, wohlriechenden Kaffee ein, reichte Butter zu den Croissons und dachte: „Oh ja, das ist eine feine und intelligente Frau, genau die Richtige für meinen Sohn.“  Ihrem Sohn zwinkerte sie in dem Moment zu und er dachte: „Sue ist die Frau mit allen Facetten, die ich ich ähnlicherweise auch habe .. – sie ist eine mögliche, echte Gefährtin“.

Eine Geschichte für hoch.sensible Frauen und Männer zum Schmunzeln, Nachdenken und Fühlen…

enlightenment -Aufklärung für Hochsensible Menschen

enlightenment ist im doppelten Sinn ein wichtiger Leitfaden/blog für das Thema, die Fähikgeiten und Konsequenzen dieses natürlichen und wesentlichen Wesensmerkmals oder Temperamentes (unterschiedliche psychologische Definitionen).

Hochsensibilität, ist nicht kosequent unterdrückbar oder auszuschliessen im Leben für sehr empfindsame, feinempathische und hochsensorische (telepathische begabte) Menschen.

Bei dem Versuch erleiden diese Menschen eher das Trauma einer Amputation und Verkrüppelung; wobei manche diese Talente leider eher erst als Fluch und Handicap ansehen, denn als Segen.

Diese Entwicklung zu verstehen, dass man begabt ist („to be gifted“) ist entweder von Anfang an in einer Atmosphäre des Wohlwollens erlaubt & willkommen oder in einer Atmosphäre von „Blindheit, Unbekanntheit, Unerfahrenheit bis wirklicher Unterdrückung, Gefühlen von Bedrohtheit – gegenseitig evtl. – und wertlosmachenden Grundsätzen in der Herkunftsfamilie oder Partnerschaften eben dann ein Trauma oder ein Fluch statt segensreich.

Hochsensibilität, ist nicht kosequent unterdrückbar oder auszuschliessen im Leben für sehr empfindsame, feinempathische und hochsensorische (telepathische begabte) Menschen.

Hohe, feinste Sensorik – Telepathie – ist die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Gedanken, Gefühle, körperlichen Verfassungen o. Ä. einer anderen Person ohne Vermittlung der Sinne – eine stille, nonverbale Kommunikation oder Informationserfassung; also ein für hochsenible Menschen natürllicher Scan. Das können auch Situationen sein oder eben auch eine Atmosphäre im Raum oder zwischen Menschen.

Dieser Bereich ist allein im Neurocortex des Gehirns ist – in Verbindung mit limbischem System sowie der Hypophysen-, Hypothalammus-, Nebennierenachse und Parietallappen – der Ursprung einer Gehirnstruktur ähnlich den Delphinen, um nonverbale Kommunikation zu ermöglichen und Daten- und informationen zu bekommen – oft ungefragt- weil wir in der Lage sind zu scannen und dann filtern müssen, welche Informationen, Beobachtungen und Eindrücke, für uns selbst wichtig sind und welche unwichtig!

Hochsensible, feinsensorische Menschen sind tatsächlich in der Lage, in allen Bereichen und Tiefen und Facetten Informationen zu erfassen. Deshalb brauchen sie Zeiten für sich im Rückzug täglich mit ein bis mehreren Stunden oder auch immer mal wieder mehreren Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren, jenachdem wie eindrucksvoll und Reizintensiv ein Erlebnis war.

Deshalb haben Coachings für hochsensible Erwachsene und Kinder ein besseres Fundament, wenn Elemete aus der Traumatherapie verwendet werden.

Die Wahrnehmungsfähigkeit, die Synästhesie – in Farben zu denken: zu rechnen, zu schreiben und zu lesen – oder wie es in der Psychologie heisst, katathym-imaginär zu erfassen; also bildhaft, kennen gerade Menschen, die einen Bezug zu Ikonographie (Symbolkunde) haben.

Die Wahrnehmungsfähigkeit wird abgerundet durch „Sprachverständigkeiten“ von Profilen – Frequenzen von Sprache, Körperhaltung, Handlungen und Aussagen und Emotionen wie Neid, Eifersucht, Ekel, Abscheu, Gier, Traurigkeit, Depression und Sucht betreffen oder auch Unehrlichkeit, Teilwahrheiten bis hin zu Lügen; ebenso was Emotionen und Gefühle von Freude, Hoffnung, Zuversicht, Selbstvertrauen usw. betrifft. wobei negative Emfpindungen eben für den Hochsensiblen oft wie Hinkelsteine und Schwergewichte wirken, die er erst mal gar nicht verkraften kann oder eben entsprechend Zeit um damit umzugehen – unter dem Aspekt, dass das tatsächlich sein Part ist?!

Hochsenibile müssen lernen ihre Offenheit auch gesund abzugrenzen, was „white lies“ (Notlügen betrifft; diese auch selbst zu formulieren in einer gesunden, gesellschaftslegitimierten Kommunikationsform).


Ein hilfreiches Märchen für die Lebensgeschichte eine hochsenitiven Menschen ist der „Kalif Storch“ von Karl Hauff. Auch unter dem Aspekt, dass hochsensible Menschen oft erst einmal das oberflächliche Spiel von „Sein & Schein“ für sich durchdringen müssen und klären, um auch aus Opfer- und Täter-Rolleninformationen heraus zu kommen.

Sie sind nicht die fälschlicherweise genannten lebensunfähigen Mimosen sind (wobei Mimosen oder „Schamhafte Sinnpflanze wie sie auch genant wird) , sondern eher dem Staghisagrium (Stephanskraut) ähnlich, durchaus in der Lage in ihrer enormen Senisitivität den „Fehdehandschuh“ zu ergreifen und für eine gerecht Angelegenheit zu kämpfen. Damit passiert dann etwas, das sie aus Eremitage handlungsfähig, klar, innovativ ins Leben bringt und eben auch in einem eigenen Gleichgewicht von Extrovertiertheit zu Introvertiertheit bringt.Sie haben die Kraft zu bewegen, rebellisch im besten Sinn zu sein, auch bei aller Anteilnahmefähigkeit nüchtern und klar, auch gesund egoistisch. Und damit sind sie innovativ, pionierhaft und das macht sich auch im „Paar-Sein“ bemerkbar; Beziehungen nur im klassischen Rollen- und Beziehungsgefüge funktionieren nicht auf der Basis von Deals, sondern mit Echtheit und Gefühle , Selbstachtung und Respekt für sich und anderen.


Spannungsbogen: Normal, Gesund bis Ungesund im Leben

  • Von richtigen bis falschen kognitiven (erlernten, beobachteten) Verhaltensweisen:

Hochsensibilität & hohe Sensorik ist eine Chance autark, selbstgenügsam, stark, ästhetisch und selbst bewusst zu leben.

Dazu gehört auch die Eigenschaft sich selbst zu „beeltern“; weil das als Lebenserfahrung mit den eigenen Eltern oft fehlt. Das kann eine echte lebenslange Herausforderung und Motivation sein für hochsensible Menschen.

Eltern, Lehrer, Mentoren, die sich bewusst sind über diese Herausforderungen, müssen ihre Kinder dabei in einer guten, freundlichen sowie klaren Atmosphäre dabei anleiten, Stärke mit Sensibilität zu verbinden. Fehlen diese positiven Förderer. kann ein Hochsensibler das auch im K.O. System lernen, was ungleich schwerer ist, weil Lebensoffenheit, mit Lebensbuntheit und -Intensivität ständig mit Organisationsfähigkeit, Integrationsfähigkeit und dem Überbrücken oder Zusammenfallenlassen von Spannungsbögen einhergeht. Oder Monotonie und Langeweile zu einem Burnout führen. Das für sich gesunde Gleichgewicht zu finden, die Zeit belastende bis traumatische Erfahrungen zu sortieren und zu transformieren, braucht Zeiten des Rückzugs oder der Mediation mit sich selbst – ein Stille-Dialog – und auch Meditative Elemente, um dann wie beim Ein- und Ausatmen wieder mit Menschen und neuen Situationen zusammenzukommen.

Sieht man Familie als eine Art „Ökosystem“ so werden Hochsensible in dieses System geboren, um manche Defizite wie fehlendes Mitgefühl, fehlende Verantwortungsbereitschaft, wirkliches Erwachsenwerden und Reifen ebenso fehlende Fürsorge & Geborgenheit, Fröhlichkeit,  Kreativität & Innovation in der Familie auszugleichen.

Auch das eine oder andere Trauma in der Familie oder Ahnenlinie, das generationsübergreifend noch wirkt, kann durch sie sichtbar und aufgedeckt werden, um im Familienmuster genetisch geheilt und transformiert zu werden.

Leider gibt es Eltern und Lehrer oder Ausbilder, die nicht mit ihren Kindern wachsen können und wollen und somit Fortschritte in der Familien- Berufskostellatation verhindern. Ihre Verbindung mit Konservativen, Traditionellen Strukturen und Rollendefinitionen, lässt auch aus Personen- und Familiennarzissmus oder Instutionellen Gefügen und deren Interessen keine Entwicklung und keinen Fortschritt zu.

Zur Unterscheidung von Hochsensibilität, hoch seismischer Sensorik (Telepathie) als Gegenstücke in dem Spannungsbogen echter Empathie/Ethik und Reflexionsvermögen als gesunden Persönlichkeitsanteilen und als Pluspol gehören im Übergang zu Negativpol: Narzissmus, Borderline und andere krankhafte Persönlichkeitsstörungen, die Empathielosigkeit, Reflexionsunfähigkeit und Verantwortungslosigkeit wie Schuldunempfinden, Reuelosigkeit sind – weil sie eben „amputiert“ leben, was Neurobiologie heute auch mit der Gehirnstruktur erklären kann, Genetik und transgenerativeTraumatas (generativ übergreifende, schockierende Erlebnisse, die Organstrukturen bzw. die DNA beeinflussen konnten; was einmal zum Überleben gut war eine Stumpfheit/Dumpfheit zur besseren Konditionierung im Überlebenskampf wirkt eben brutal, kalt und in Konsequenzenunbedenklichkeit eher roboterhaft, reduziert auf „soldatische“ Strukturen, Machthaber/Untertanenelemente im Zusammenleben und in der Kommunikation reduziert; dennoch wirksam in den Gewaltformen der Anrede und Handlungen menschenunwürdig machend)

Dazwischen liegen die Fähigkeit zur normaler Wahrnehumg und einer entsprechenden Fähigkeit zu Empathie sowie Alexithymie (Gefühlsblindheit oder Unkenntnis bis Unfähigkeit Gefühle und Empfindungen auszudrücken).

Hier verlassen wir den gesunden Persönlichkeits- und Familienbereich und kommen zu krankhaften Persönlichkeitsstörungen, die in Familien auch Missbrauch in allen Formen ermöglichen: subtil-getarnt, tabuisiert oder unterdrückt. Manchmal auch aus Scham, Ekel, Verwahrlosung, Missachtung und anderen intensiven Gefühlen wie eigener Unzulänglichkeit, persönlich empfundende Wertlosigkeit, Minderwertigkeit (die auf keinen Fall aus der Familie nach aussen dringen dürfen) & damit einhergehende Orientierungslosigkeit. Auch Hilflosigmachend oder dazu führend dass das Familiensystem Opfer braucht und erwartet oder eben Täter – diktatorengleich, nur fähig als Institution geachtet & beachtet zu werden, aber eben ohne menschliche, echte Zuneigung, Geborgenheit und Fürsorge.

Narzissen und Borderliner – Menschen mit krankhaften, wesentlichen Persönlichkeitsstörungen! Leider sind diese Menschen meist Therapieresistent, weil sie Fehler in ihrer Unfähigkeit zu Empathie und Reflexion, weder Einsicht haben noch die Fähigkeit sich zu Entschuldigen; Einsicht aus Fehleranalyse ist ihnen somit unmöglich.

Neueste amerikanische Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Frontallappen (der sensitive und sinnliche Eindrücke sammelt bei diesen Menschen keine Verbindung zu den Parietallappen hat, so dass so die Fähigkeit Beobachtetes, positiv Erfahrenes auszudrücken unterbleibt und auch bei neuen Erfahrungen keine neurophysilogische neue Datenstrecken ausgebildet werden. Negative, verarmte/einseitige Strukturen herrschen vor und bestimmen die Lebenssicht und die Bewertung. Da der Frontallappen geblockt ist – individuell oder generationsübergreifend, in der DNA, weil Sinnhaftes und Sinnlich-Haptisches, Taktiles bis hin zu liebevollen Berührungen fehlten und daher auch ein entsprechender Reife- und Evolutionsprozess ausbleibt.

Narzissten und Borderliner bleiben in ihrer Welt gefangen und innerlich in den Entwicklungsphasen stecken, in denen das Trauma / die Traumen passiert ist/sind. Und sind unfähig die Traumatas und traurigen Erlebnisse, Betroffenheit ihrer Kinder zu erkennen; sie können sie auch nicht schützen. Wird ein Trauma aufgedeckt, leugnen die betroffenen Narzissten/Borderliner dieses, weil ihre Weltanschauung, ihr Recht zu misshandeln und ihre Macht sich zu rächen und erlittene Wunden weiterzugeben, dann endet.

Daher sind Kinder, Partnerinnen, Partner von Narzissten und Borderlinern oft sehr empathisch; sie werden als gesundheitbringender Faktor in auch kranke Familiensysteme geboren.

Leider begegnen Hochsensible damit oft auch eigenen Erlebnissen von Ausgrenzung, Lächerlichgemacht werden und auch der Tatsache, dass sie selbst auch missbraucht wurden: emotional, mental, körperlich und sexuell. Auch dafür gesorgt wurde – durch eine missbrauchende Mutter und/oder einen missbrauchenden Vater – nicht für ernst genommen werden, hilflos gemacht oder überbehütet – beides impliziert Lebensunfähigkeit – damit das eigene Versagen als reifer Mensch weiter getarnt wird. Doch der wichtige Unterschied ist, dass Hochsensible im Kern wissen, dass sie menschlich wertvoll sind und damit unterscheiden sie sich von dem sich konstant minderwertig fühlenden Narzissten oder Borderlinern, denen der Bezug zu ihrem Menschsein und zu echter Lebensverbundenheit fehlt. Das kommt in unmenschlicher Härte, Rigitdität mit Gewalt und Perversion – mental, emotional, körperlich- zum Ausdruck. Um ein Gefühl von Wertigkeit zu haben, erniedrigen Narzissten ihre Familienmitglieder und Kinder sind dem erstmal hilflos ausgeliefert bis sie erwachsen sind und gehen können.

Für ein hochsensibles Kind, eine hochsensiblen Mann oder einer hochsensible Frau ist es eine herausragende Leistung die Qualen, die ein Narzisst/Borderliner (tief in sich) empfindet zu spüren, dennoch muss der Hochsensible wie Hochbegabte sich gesund abgrenzen, um Schadensfrei aus diesen Beziehungen heraus zu gehen und das auch wirklich lernen.

Deshalb geraten Hochsenible evtl. mind. einmal an einen Narzissten oder Borderliner. Doch letztere interessiert ihr mentaler und seelischer Zustand selten; ausser sie kommen wirklich in eine Krise, weil sie zunehmend vereinsamen, Kündigungen erfahren und auch im Umgang mit Kunden nur mässigen Erfolg haben (obwohl sie für gewisse Zeit durchaus sehr erfolgreich sein können; da sie empathielos („sie gehen über Menschen und machen sie zu Leichen“ Aussage eines Klienten“) mit Mitarbeitern und Unternehmern umgehen ist ihre „Nüchternheit“als scheinbare Strukturiertheit erst einmal willkommen.

Es kann wirklich nur die Lösung sein, zu gehen; sonst nimmt ein hochsensibler und hochbegabter Mensch wirklich gesundheitlich und irgendwann psychisch Schaden in dem künstlichen Dauerstress einer toxischen Beziehung zu Mutter, Vater oder PartnerIn.

Da Hochsensible ein anderes Hormonsystem haben, regenerieren sie sich zum Glück dank ihrer Fähigkeit zu Reslienz (Selbstheilung)

Wie erkennst du einen Narzissten?

Erst mal hat er/sie vielleicht Charisma oder denkt er/sie hat „es“ (manchmal Charmboltzen oder Wunschschwiegersöhne/-töchter)

Zu Beginn nimmt er/sie dich in Beschlag; jeden Tag erfolgt Kontakt (ein Narzisst/Borderliner kann nicht alleine sein und kontrolliert alles, das Eigenleben eines Kindes funktioniert nur in Bereichen ausserhalb der Familie oder das selbständige Leben erfolgt nur im Betrieb aber nicht mehr zu Hause) – Bombing oder Love Bombing

Grausame Stille – Mit Missachtung oder Schweigen kann ein Vater, eine Mutter oder eine Partnerin, ein Partner ein Kriegsfeld (einen dauerhaften Ort des Unbehagens für das empathische Kind, den empathischen Erwachsenen) erzeugen, in dem der Narzisst oder Borderliner sich selbst wohlfühlt. Er lässt seine Familienmitglieder (auch einen anderen Menschen) auch auflaufen, in dem er Informationen nicht weitegibt, um so sein Alleinstellungsmerkmal (seine Machtposition)zu stärken; das Kind steht an der Wand und fühlt sich wie im Gefängnis – manchmal mit glasklarem Verstand ohne Fluchtmöglichkeiten. Im anderen Fall ist er wegen seiner Empathielosigkeit auch nicht in der Lage soziale Verbindungen zu erkennen oder auch Anforderungen, die von einem Team – auch der Familie – tatsächlich mit der jeweiligen Kompetenz getragen werden müssen – und damit adäquat umzugehen. Sie haben daher scheinbar Autistische Züge; sind aber keine echten Autisten!

Der Narzisst/Borderliner verlässt von heute auf morgen und taucht evtl. wieder auf – Ghosting, ein Ausdruck ihrer „machtvollen“ Positio. Gurus und andere „Führungspersönlichkeiten“ können so wirken, indem sie ihnen die Bereitschaft fehlt wirklich für diesen Menschen unterstützend zu beraten. Für den Narzisst/Borderliner sind Menschen nur Objekte, die genutzt werden können, da ihm die Inhalte von Selbstachtung und Selbstwertschätzung fehlen. Bedürfnisse und Wünsche anderer werden durch den Narzisst/Borderliner ignoriert!

Das Urteilsvermögen des Partners wird durch den manipulierenden Narzissten/Borderliner genommen bzw. es kommt zum Versuch. Das geht bei einem Hochsensiblen nicht, da er dauerhaft seiner Intuition, Wahrheit und Weisheit sowie seinem Wissen verpflichtet ist und erkennt, dass hier ein Übergriff stattfindet.

Sprachlosigkeit oder aggressive Worte – Konstruktive Kommuniktion ist unmöglich, da Narzissten und Borderliner ständig in einer ungesunden Konkurrenzsituation stehen, die sie verlassen, wenn der Konkurrent tatsächlich unangreifbar, d.h. talentiert und ihrer Wertung nach „überlegen“ ist. Dann kann es passieren, dass sie den Kontakt einem Untertan gleich suchen, um in Lobesaussagen mit einbezogen zu werden und vom Glanz anderer etwas abzubekommen ohne wirklich deren Größe (Fähigkeiten und Kompetenz) zu erreichen.

Gedanken nur um sich selbst kreisend – mind spinnig. Der Narzisst/Bordeliner ist Mittelpunkt der Welt, widerspricht sich häufig, hat Stimmungsschwankungen, agiert mit Unterstellungen und Vermutungen aus seiner Weltsicht (Ideen von Intrigen, Eifersucht und Neid sind hier angesiedelt; ebenso die Haltung, dass nur er gut genug ist und er trotz Team oder Familie oder Partner auch ganz allein erfolgreich ist. Der Narzisst ist teamunfähig und kommt mit flachen Hierarchien nur schlecht zurecht).

Da ein Narzisst/Borderliner in einer eigenen Welt lebt, gibt es eigene Regeln und Sichtweisen; eigene Anschauungen werden verkündet; evtl. wird versucht zu erklären wer zu bemitleiden ist oder schutzwürdig und wer nicht. Extrem-Formen sind Gaslighting in Form von Falschaussagen bis zu Denunziation.

Es kann auch sein, dass narzistische Eltern oder Ex-Partner oder auch eigene erwachsene Kinder kein Ende der Beziehung akzeptieren und immer wieder – auch sporadisch den Kontakt unter unterschiedlichen Vorwänden suchen. Das heisst fachlich ausgedrückt „Hoovering“. Wie ein Staubsauger brauchen sie Energie und Aufmerksamkeit wie kleine Kinder (die latente Fähigkeit zu Gemeinheit allerdings immer da) und können immer wieder auftauchen. Im Falle gemeinsamer Kinder braucht das klare Begegungs- und Umgangsregeln. Als Erwachsene nur über Gericht, wenn auch noch Stalking und andere Kontrollweisen passieren.


Be.ziehungen

Wie bezieht sich ein Hochsensibler Mensch in einer Partnerschaft auf den anderen?!

Ob hochbegabt und/oder hochsensibel als Frau oder Mann – es gibt ähnliche, andere und neue Herausforderungen für persönliche, nahe & intime Beziehungen.

Partnerschaften im Berufsleben sowie Freundschaften haben oft ganz andere Inhalte:

Durch die hohe Analysefähigkeit von hochbegabten Menschen werden Situationen in ihren klaren ebenso wie verworrenen Situationen instinktiv erfasst, bewertet und geführt.
Hochsensible Menschen sind in ihrer Detaillreichen Wahrnehmung oft viel zu nah beim Partner und damit in Situationen verwoben, die sich nichts angehen. Gesunde Grenzen zu ziehen ist dann eine Aufgabe des hochempathisch (mitfühlenden) Menschen ohne sich zu vernachlässigen, Werte und Konflikte des Partners unerkannt oder ungeachtet zu lassen – aber eben vertrauensvoll und eigenverantwortlich in dessen Hände (dass er/sie die Herausforderungen erkennt und die Lösung angeht).

Es kann sein, dass Beziehungen zwischen hochbegabten und hochsensiblen Menschen und einem Partner, der natürlicher Weise weniger in diesen Hochleistungsfrequenzen lebt, sehr sinnvoll, liebevoll und bewusst sein können. Diese Beziehungen, die auch in der Einfachheit einer Entscheidungsumsetzung mal schneller funktionieren können oder eben auch langsamer, brauchen die gegenseitige Achtung und Wertschätzung, das Wohlwollen sowie den Respekt das „Fremde“, die Andersartigkeit & Besonderheit immer wieder neu in das Alltagsleben zu integrieren.

Unterlegensheits-, Mangelgefühle ebenso wie Überlegenheitsgefühle wirken tödlich für jede Art von Beziehung! Oft kommen die „Normalos“, die die weniger zum Denken und Fühlen neigen, in starke Aggressions- und Unterdrückungsverhaltensweisen, weil sie sich überfordert fühlen von dem hohen Level oder „Kleingemacht“ und kompensieren diese Einschätzung oder projezieren das ihnen fehlende Talent in bestimmten Bereichen auf dem Weg die Unfähigkeit des Hochbegabten/Hochsensiblen zu suchen und zu finden – der Sterbeprozess der Partnerschaft ist eingeleitet.

Verständlicherweise geraten Hochsensibilität und Narzissmus als gegensetzliche Komponenten in Kontakt – Co-Abhängigkeit wird so implementiert als Manipulation und einer Bedürftigkeit, die beim Narzissten versteckt oder offen liegt. Muster von Emotionaler Erpressung wie Erniedrigung und Ausbeutung liegen hier vor – äusserste Gefahr für Hochbegabte/Hochsensible!

Ist erst mal für den Hochbegabten/Hochsensiblen der Vertrauensbruch, die mangelnde Wertschätzung klar fühlbar und erkannt, gibt es auf dem Weg zu einer gelungenen Beziehung viel Arbeit für denjenigen, der das Misstrauen, den Mangel an Bewusstsein trägt. Es ist ein erhebliche Verletzung entstanden oder das Guthaben auf dem „Paar-Konto“ so erheblich gemildert, dass es viel Zeit braucht das Guthaben und Vertrauen wieder aufzubauen.

Es kann manches nur eimal auftauchen, um den Codex einer Beziehung auch zu klären; dennoch kann aus der Erfahrungswelt des Hochbegabten/Hochsensiblen auch dann absolut Schluss sein, weil die wertschätzende Kompetenz des Partners zu gering ist.

Hochbegabte/Hochsensible Menschen blühen in einer wohlwollenden Atmosphäre; frei von Ressantiments (Vorurteilen). Sie „funktionieren“ alles andere als in Rollenspielen und Erwartungshaltungen; sie können dann still und auch laut rebellieren und auf die Missstände glasklar hinweisen. Sie unterscheiden Konditionierungsversuche als manipulative Eingriffe gegenüber freien, ehrlichen und vertrauensvollen Entwicklungsräumen.

Misantropen, Narzissten, Borderliner und menschenverachtende Verhaltensweisen haben aufgrund entweder ihrer hohen Intelligenz & Rationalität oder ihrer hohen Empathie und Ethik alles andere als Platz in deren Leben – die Wege trennen sich oder sind geduldete oder mühsam ertragene Arrangements – Zweckbündnisse- die zu baldigsten Zeit erst innerlich und dann äusserlich gekündigt werden.

Das gilt auch für Kinder oder eben von Kindesbeinen an!

Kinder verlassen dann fluchtartig das Elternhaus, die Mutter, den Vater, weil sie in „mentaler, emotionaler, körperlicher oder auch sexueller Bedürftigkeit“ die Giftigkeit und Ungesundheit erkennen. Es kann sein dass sie eben solange bleiben wie sie können – gefühlt müssen- um Defizite der Eltern oder eines Elternteils abzufangen bis sie an den Punkt der Selbstaufgabe kommen und dann fällt spätestens er Schalter zu gesunder Selbstfürsorge oder es muss ein Aufmerksames Umfeld geben, dass Missbrauch dieser Kinder und Menschen erkennt und sie dann auch dahingehend unterstützt. Auch bevor die inneren Auseinandersetzungen über die Richtigkeit dieses Schrittes sie krank macht und lähmt. Allerdings gehen diese Schritt aus empfundener und tatsächlicher Freiheitsberaubung, auch im Alleingang!

Das spiegelt sich in Partnerschaften:

  • positiv: Offene Haltung für Neues, weitere Öffnung und Integration des Positiven, Partnerschaftsentwicklung, Co-Creativität
  • negativ: Duldung von Verhaltensweisen anderer Menschen in klarem Bewusstsein, dass hier „Schrott“ produziert wird. Ablösung in Stille bis zur Umsetzung einer vollständigen Trennung. Adatives Denken fördert dann neues Verhalten (negativer Lernstoff wir analysiert oder intuitiv – empathisch verstoffwechselt, neu bewertet)

Nicht der Pfarrer wird beispielsweise geachtet aufgrund seiner beruflichen, instiutionellen Funktion, sondern weil er ein aufgeschlossener, bildungsaktiver, humanistisch gebildeter Mensch, Philosoph und seelsorgerischer Ansprechpartner ist. Verkörpert er diese Inhalte nicht, ist auch von Seiten eines Hochbegabten/Hochsensiblen alles andere als Respekt zu erwarten, ausser dass es sich hier um die Begegnung mit einem Mensch handelt. Ist selbst diese Niveau nicht mehr zu erkennen, erfolgt die umfassende Abwendung von diesen Menschen. (Anmerkung: das ist ein natürlicher Akt von Selbstliebe & Selbstwertschätzung oder Selbstfürsorge und damit alles andere als ein arrogantes Verhalten)

Würde nicht Stolz ist für Hochbegabte/Hochsensible ganz wichtig! Tratsch und Voyeurismus sind Ausdruck falscher Nähe, sind dumpf-plumbe und übergriffige Verhaltensweisen, die sie vertreiben und Kontakt unmöglich machen.

Von Kindesbeinen an sind Instinkte/Intuitionen für Wahrheit, Teilwahrheiten, Unwahrheiten bis Lügen klare Ratgeber. So stehen Bekanntschaften, Phasen der Prüfung auf Freundschaften bis hin zur monogamen Partnerschaft immer in einem Spannungsbogen von Offenheit und möglicher, wachsender Nähe bishin zum Abbruch des Kontaktes, in der Folge von endgültiger Trennung.

Wie funktioniert nun eine gute Beziehung & Partnerschaft?

Generelle Grundlage für gute, glückliche und erfüllte Beziehungen & Partnerschaften bieten die Fähigkeiten, die sich auf den Begriff „Soft Skills “ beziehen. Oft werden genau diese Talente aus dem Beruflichen Bereich nicht auf den privaten Bereich übertragen – mit grosser auch negativer Auswirkung in partnerschaftlichen-familiären Kommunikation und Verhaltensweisen.

  1. Ein Hochbegabter/Hochsensibler braucht immer wieder Zeit mit sich selbst.
  2. Nachdenken, analysieren und empathisch fühlen in einem inneren Raum sind für Selbstsicherheit über das, was die reale Situation ist wichtig. Das ist eine Art von Mediation, dient zugleich aber auch dazu, Erlebtes zu zuordnen und zu verstoffwechslen oder auszusortieren. Das ist zugleich eine Phase der Resilienz (Selbstheilung). dieser Prozess kann beim Malen, Musik hören, Schreiben. Sandern, Schwimmen, Tanzen und Kuh-Melken sein; also überall da wo „Innere Stille“ möglich ist.
  3. Nähe & gemeinsame Zeit in Form von gemeinsamen Erlebnissen für eine gesunde, natürliche Verbindung sind wichtig; genauso wie gesunde Distanz.
  4. Eigenen Freundeskreis pflegen – mit wem kann ich was unternehmen; in individuell kleineren Gruppen oder in größeren. DEINE Freunde oder DEIN Partner ist nicht allein zuständig für das Gelingen einer Begegnung. Es sind immer beide für das Gelingen und Scheitern verantwortlich.
  5. Eigene Hobbies und Interessen, eigenen Berufungen & Beruf immer auch Raum geben; sonst zieht neben Erlebnislosigkeit auch Langeweile und Sprachlosigkeit ein. Insipiration, ein wacher Geist ist eine wache Seele und ein wacher, lebendiger Mensch.
  6. Co-Creativität ist sich wertschätzend ergänzen; Fürsorglichkeit, Achtsamkeit, Lebendigkeit, Bedürfnisse erkennen und benennen ohne Bedürftigkeit (Abwertung von Gefühlen und Ideen)zu erzeugen. Ein „Nein“ ist wie ein „Ja“ erlaubt und wegweisend.
  7. Sich bewusst sein, dass jede Beziehung mit einem Hochbegabten/Hochsensiblen intensiv, facettenreich & komplex ist:von Schnelligkeit zu Langsamkeit wechselnd, positiver Aufgeschlossenheit und Neugier bis hin zu innerer Verschlossenheit oder Ruhe.
  8. Zu wissen, dass Unruhe in den Phasen von Projektentwicklungen aufgrund des Anspruches an Perfektion, inneren Entwicklungen, Persönlichkeitsentwicklung kommen und Übergangphasen mit Ungeduld behaftet sind.
  9. Erhöhte Reizbarkeit führt aufgrund des filigranen Nervensystems auch zu Überforderungen, evtl. zu Aggressivität und schneller Entladung (wenn mann/frau das von sich weiss, eben auch dazu den anderen stehen zu lassen, um später in einer gewaltfreieren Kommunikation das Thema zu besprechen). Oder führt zu Müdigkeit um den Stress abzubauen oder auch bei Speicherung zu Trägheit und Übergewicht.
  10. Aufgrund einer anderen Hypophysen-Hypothalamus-Nebennieren Achse ist das Essverhalten, Ruhe- und aktivitätsbedürfnis auch individuell.
  11. Es gibt Extrovertiertierte Bereiche & Phasen, sehr viel Kommunikationsfähigkeit und Kontaktfreude, die mit Themen zu tun haben, für die Interesse besteht, Lernbereitschaft und Engagement bis Leidenschaft. Neben Introvertierten Bereichen & Phasen, die in Stille abgegrenzt und geschützt werden ähnlich der Phasen einer Schwangerschaft; diese Phasen verlaufen allerdings individuell, kürzer oder wesentlich länger.
  12. Wohlwollende Atmosphäre führen zum Vertrauen, Geborgenheit, intimer Nähe und Offenheit – zwischenmenschliche Räume von gemeinsamer Resilienz.
  13. Wohlfühl-Räume müssen auch farblich, von den Stoffen, Möbeln, Accesoires passen und auch einer Ästhetik entsprechen. Das kann im Wohnstil von Japanischer Einfachheit genauso passen wie in einem Mexikanischen, Indischen, Französischen oder Italienischen Stil, aber nicht in geschmacklosen Anordnungen. Es besteht ein Unterschied zwischen gesundem, lebendigen Chaos und Unordnung. Romantik & Kitsch können neben klaren & nüchternen Linien existieren.

Beziehung & Beruf – soft skills

Generell gelten die Merkmale, die für Hochbegabte/Hochsensible im Privatleben wichtig sind auch im Berufsleben. Sie bringen wichtige Fähigkeiten mit, die sich als „Soft Skills“ ihren Ausdruck finden.

Soft Skills, sind „weiche Fähigkeiten & Kompetenzen“ aus bewusster & unbewusster Lebensgestaltung.

Dazu gehören Fragilität (Empfindsamkeit, Zerbrechlichkeit) & Antifragilität (erworbene Robustheit & Widerstandskraft  – aus Verletzung und Scheitern erlerntes neues Verhalten & Wissen)  für DEIN LEBEN

Soft Skills beschreiben DEINE sozialen und menschlichen Fähigkeiten, die DU in DEINE Partnerschaft, Familie und im Beruf einbringen kannst.

Soft Skills sind DEINE Fähigkeiten; sie können eingeteilt werden in ZWEI Hauptgruppen:

Soziale Kompetenzen:

  • Empathie
  • Nonverbale Sensibilität & paraverbale Signale/Botschaften:  Ausstrahlung, Gestik & Habitus, Mimik,Blick Körperhaltung, Händedruck, angemessene Berührung, fester Stand, aufrechtes Sitzen als Pacing-Modul
  • Kommunikationsfähigkeit; Stimme als Pacing-Modul
  • Menschenkenntnis
  • Charisma
  • Intra- und Interkulturelle  Akzeptanz & Kompetenz
  • Networking-Kompetenz
  • Teamfähigkeit & Distanzzonen
  • Anpassungsfähigkeit
  • Offenheit
  • Belastbarkeit
  • Flexibilität
  • Rezeption – Akzeptanz & Integration
  • Präsentationsstärke & Selbstverantwortung
  • Konfliktkompetenz
  • Kritikkompetenz
  • Motivierungsvermögen
  • emotionale Intelligenz
  • Selbstreflektion & Selbstanalyse

Mentale Kompetenz:

  • Mentale Intelligenz/ IQ
  • Menschenkenntnis
  • Konstruktive Lebenseinstellung
  • Lese- und Lernkompetenz
  • Nonverbale Sensibilität – Fähigkeit zu Scannen
  • Stressbewältigungsvermögen
  • Kreativität
  • Adaptives Denken
  • Systemisches Denken
  • Entscheidungsstärke
  • Agilität- Bereitschaft aus Scheitern zu lernen, um der neuen Situation angepasste alte & neue Fähigkeiten zu verknüpfen und innovativ, erfolgreich einzusetzen
  • Lernwilligkeit & Bereitschaft mit Eigenengagement zu lernen

Hochsensibel & Beziehungen

Ob Hochbegabt und/oder Hochsensibel als Frau oder Mann – es gibt andere und neue Herausforderungen für persönliche, nahe & intime Beziehungen. Partnerschaften im Berufsleben sowie Freundschaften haben oft ganz andere Inhalte:

Durch die hohe Analysefähigkeit von hochbegabten Menschen werden Situationen in ihren klaren ebenso wie verworrenen Situationen instinktiv erfasst, bewertet und geführt.
Hochsensible Menschen sind in ihrer Detaillreichen Wahrnehmung oft viel zu nah beim Partner und damit in Situationen verwoben, die sich nichts angehen. Gesunde Grenzen zu ziehen ist dann eine Aufgabe des hochempathisch (mitfühlenden) Menschen ohne zu vernachlässigen, Werte und Konflikte des Partners unerkannt oder ungeachtet zu lassen – aber eben vertrauensvoll in dessen Hände (dass er/sie die Herausforderungen erkennt und die Lösung angeht).

Es kann sein, dass Beziehungen zwischen Hochbegabten und hochsensiblen Menschen und einem Partner, der natürlicher Weise weniger in diesen Hochleistungsfrequenzen lebt, sehr sinnvoll sein können. Diese Beziehungen, die auch in der Einfachheit einer Entscheidungsumsetzung auch mal schneller funktionieren können oder eben auch langsamer, brauchen die gegenseitige Achtung, das Wohlwollen die Andersartigkeit & Besonderheit immer wieder neu in das Alltagsleben zu integrieren.

Unterlegensheits-, Mangelgefühle ebenso wie Überlegenheitsgefühle wirken tödlich für jede Art von Beziehung! Oft kommen die „Normalos“, die die weniger zum Denken und Fühlen neigen, in starke Aggressions- und Unterdrückungsverhaltensweisen, weil sie sich überfordert fühlen von dem hohen Level oder „Kleingemacht“ und kompensieren diese Einschätzung oder projezieren das ihnen fehlende Talent in bestimmten Bereichen auf dem Weg die Unfähigkeit des Hochbegabten/Hochsensiblen zu suchen und zu finden – der Sterbeprozess der Partnerschaft ist eingeleitet.

Verständlicherweise geraten Hochsensibilität und Narzissmus als gegensetzliche Komponenten in Kontakt – Co-Abhängigkeit wird so implementiert als Manipulation und einer Bedürftigkeit, die beim Narzissten versteckt oder offen liegt. Muster von Emotionaler Erpressung wie Erniedrigung und Ausbeutung liegen hier vor – äusserste Gefahr für Hochbegabte/Hochsensible!

Ist erst mal für den Hochbegabten/Hochsensiblen der Vertrauensbruch, die mangelnde Wertschätzung klar fühlbar und erkannt, gibt es auf dem Weg zu einer gelungenen Beziehung viel Arbeit für denjenigen, der das Misstrauen, den Mangel an Bewusstsein trägt. Es ist ein erhebliche Verletzung entstanden oder das Guthaben auf dem „Paar-Konto“ so erheblich gemildert, dass es viel Zeit braucht das Guthaben und Vertrauen wieder aufzubauen.

Es kann manches nur eimal auftauchen, um den Codex einer Beziehung auch zu klären; dennoch kann aus der Erfahrungswelt des Hochbegabten/Hochsensiblen auch dann absolut Schluss sein, weil die wertschätzende Kompetenz des Partners zu gering ist.

Hochbegabte/Hochsensible Menschen blühen in einer wohlwollenden Atmosphäre; frei von Ressantiments (Vorurteilen). Sie „funktionieren“ alles andere als in Rollenspielen und Erwartungshaltungen; sie können dann still und auch laut rebellieren und auf die Missstände glasklar hinweisen. Sie unterscheiden Konditionierungsversuche als manipulative Eingriffe gegenüber freien, ehrlichen und vertrauensvollen Entwicklungsräumen.

Misantropen, Narzissten, Borderliner und menschenverachtende Verhaltensweisen haben aufgrund entweder ihrer hohen Intelligenz & Rationalität oder ihrer hohen Empathie und Etihk alles andere als Platz in deren Leben – die Wege trennen sich oder sind geduldete oder mühsam ertragene Arrangements – Zweckbündnisse- die zu baldigsten Zeit erst innerlich und dann äusserlich gekündigt werden.

Das gilt auch für Kinder oder eben von Kindesbeinen an!

Kinder verlassen dann fluchtartig das Elternhaus, die Mutter, den Vater, weil sie in „mentaler, emotionaler, körperlicher oder auch sexueller Bedürftigkeit“ die Giftigkeit und Ungesundheit erkennen. Es kann sein dass sie eben solange bleiben wie sie können – gefühlt müssen- um Defizite der Eltern oder eines Elternteils abzufangen bis sie an den Punkt der Selbstaufgabe kommen und dann fällt spätestens er Schalter zu gesunder Selbstfürsorge oder es muss ein Aufmerksames Umfeld geben, dass Missbrauch dieser Kinder und Menschen erkennt und sie dann auch dahingehend unterstützt. Auch bevor die inneren Auseinandersetzungen über die Richtigkeit dieses Schrittes sie krank macht und lähmt. Allerdings gehen diese Schritt aus empfundener und tatsächlicher Freiheitsberaubung, auch im Alleingang!

Das spiegelt sich in Partnerschaften:

  • positiv: Offene Haltung für Neues, weitere Öffnung und Integration des Positiven, Partnerschaftsentwicklung, Co-Creativität
  • negativ: Duldung von Verhaltensweisen anderer Menschen in klarem Bewusstsein, dass hier „Schrott“ produziert wird. Ablösung in Stille bis zur Umsetzung einer vollständigen Trennung. Adatives Denken fördert dann neues Verhalten (negativer Lernstoff wir analysiert oder intuitiv – empathisch verstoffwechselt, neu bewertet)

Nicht der Pfarrer wird beispielsweise geachtet aufgrund seiner beruflichen, instiutionellen Funktion, sondern weil er ein aufgeschlossener, bildungsaktiver, humanistisch gebildeter Mensch, Philosoph und seelsorgerischer Ansprechpartner ist. Verkörpert er diese Inhalte nicht, ist auch von Seiten eines Hochbegabten/Hochsensiblen alles andere als Respekt zu erwarten, ausser dass es sich hier um die Begegnung mit einem Mensch handelt. Ist selbst diese Niveau nicht mehr zu erkennen, erfolgt die umfassende Abwendung von diesen Menschen. (Anmerkung: das ist ein natürlicher Akt von Selbstliebe & Selbstwertschätzung oder Selbstfürsorge und damit alles andere als ein arrogantes Verhalten)

Würde nicht Stolz ist für Hochbegabte/Hochsensible ganz wichtig! Tratsch und Voyeurismus sind Ausdruck falscher Nähe, sind dumpf-plumbe und übergriffige Verhaltensweisen, die sie vertreiben und Kontakt unmöglich machen.

Von Kindesbeinen an sind Instinkte/Intuitionen für Wahrheit, Teilwahrheiten, Unwahrheiten bis Lügen klare Ratgeber. So stehen Bekanntschaften, Phasen der Prüfung auf Freundschaften bis hin zur monogamen Partnerschaft immer in einem Spannungsbogen von Offenheit und möglicher, wachsender Nähe bishin zum Abbruch des Kontaktes, in der Folge von endgültiger Trennung.

Wie funktioniert nun eine gute Beziehung & Partnerschaft?

Generelle Grundlage für gute, glückliche und erfüllte Beziehungen & Partnerschaften bieten die Fähigkeiten, die sich auf den Begriff „Soft Skills “ beziehen. Oft werden genau diese Talente aus dem Beruflichen Bereich nicht auf den privaten Bereich übertragen – mit grosser auch negativer Auswirkung in partnerschaftlichen-familiären Kommunikation und Verhaltensweisen.

  1. Ein Hochbegabter/Hochsensibler braucht immer wieder Zeit mit sich selbst.
  2. Nachdenken, analysieren und empathisch fühlen in einem inneren Raum sind für Selbstsicherheit über das, was die reale Situation ist wichtig. Das ist eine Art von Mediation, dient zugleich aber auch dazu, Erlebtes zu zuordnen und zu verstoffwechslen oder auszusortieren. Das ist zugleich eine Phase der Resilienz (Selbstheilung). dieser Prozess kann beim Malen, Musik hören, Schreiben. Sandern, Schwimmen, Tanzen und Kuh-Melken sein; also überall da wo „Innere Stille“ möglich ist.
  3. Nähe & gemeinsame Zeit in Form von gemeinsamen Erlebnissen für eine gesunde, natürliche Verbindung sind wichtig; genauso wie gesunde Distanz.
  4. Eigenen Freundeskreis pflegen – mit wem kann ich was unternehmen; in individuell kleineren Gruppen oder in größeren. DEINE Freunde oder DEIN Partner ist nicht allein zuständig für das Gelingen einer Begegnung. Es sind immer beide für das Gelingen und Scheitern verantwortlich.
  5. Eigene Hobbies und Interessen, eigenen Berufungen & Beruf immer auch Raum geben; sonst zieht neben Erlebnislosigkeit auch Langeweile und Sprachlosigkeit ein. Insipiration, ein wacher Geist ist eine wache Seele und ein wacher, lebendiger Mensch.
  6. Co-Creativität ist sich wertschätzend ergänzen; Fürsorglichkeit, Achtsamkeit, Lebendigkeit, Bedürfnisse erkennen und benennen ohne Bedürftigkeit (Abwertung von Gefühlen und Ideen)zu erzeugen. Ein „Nein“ ist wie ein „Ja“ erlaubt und wegweisend.
  7. Sich bewusst sein, dass jede Beziehung mit einem Hochbegabten/Hochsensiblen intensiv, facettenreich & komplex ist:von Schnelligkeit zu Langsamkeit wechselnd, positiver Aufgeschlossenheit und Neugier bis hin zu innerer Verschlossenheit oder Ruhe.
  8. Zu wissen, dass Unruhe in den Phasen von Projektentwicklungen aufgrund des Anspruches an Perfektion, inneren Entwicklungen, Persönlichkeitsentwicklung kommen und Übergangphasen mit Ungeduld behaftet sind.
  9. Erhöhte Reizbarkeit führt aufgrund des filigranen Nervensystems auch zu Überforderungen, evtl. zu Aggressivität und schneller Entladung (wenn mann/frau das von sich weiss, eben auch dazu den anderen stehen zu lassen, um später in einer gewaltfreieren Kommunikation das Thema zu besprechen). Oder führt zu Müdigkeit um den Stress abzubauen oder auch bei Speicherung zu Trägheit und Übergewicht.
  10. Aufgrund einer anderen Hypophysen-Hypothalamus-Nebennieren Achse ist das Essverhalten, Ruhe- und aktivitätsbedürfnis auch individuell.
  11. Es gibt Extrovertiertierte Bereiche & Phasen, sehr viel Kommunikationsfähigkeit und Kontaktfreude, die mit Themen zu tun haben, für die Interesse besteht, Lernbereitschaft und Engagement bis Leidenschaft. Neben Introvertierten Bereichen & Phasen, die in Stille abgegrenzt und geschützt werden ähnlich der Phasen einer Schwangerschaft; diese Phasen verlaufen allerdings individuell, kürzer oder wesentlich länger.
  12. Wohlwollende Atmosphäre führen zum Vertrauen, Geborgenheit, intimer Nähe und Offenheit – zwischenmenschliche Räume von gemeinsamer Resilienz.
  13. Wohlfühl-Räume müssen auch farblich, von den Stoffen, Möbeln, Accesoires passen und auch einer Ästhetik entsprechen. Das kann im Wohnstil von Japanischer Einfachheit genauso passen wie in einem Mexikanischen, Indischen, Französischen oder Italienischen Stil, aber nicht in geschmacklosen Anordnungen. Es besteht ein Unterschied zwischen gesundem, lebendigen Chaos und Unordnung. Romantik & Kitsch können neben klaren & nüchternen Linien existieren.

enlightenment – Aufklärung für Hochsensibilität & Hochbegabung

„enlightenment“ heisst übersetzt Aufklärung.

Das „age of enlightenment“ ist das Zeitalter der Aufklärung. In der Oberflächentechnik umschreibt dieser Begriff, die Funktionsweise, dass ein Kontaktpunkt durch Berührung eine genau die Verbindung herstellt, die ein fortlaufende Option herstellt; Touch-screen ist nichts anderes.

Aufklärung ist mir bei den Themen „Hochsensibilität & Hochbegabung“ eine Herzensangelegenheit.

Es gibt nicht nur einfach „Hochsensibilität“ wie auch „Hochbegabung“; beide Bereiche haben viele Facetten, die die Fähigkeiten und Konsequenzen dieses natürlichen und wesentlichen Wesensmerkmals oder Temperamentes (unterschiedliche psychologische Definitionen) beschreiben können, um neues Wissen und viele Informationen an zubieten.

Hochsensibilität, ist nicht kosequent unterdrückbar oder auszuschliessen im Leben für sehr empfindsame, feinempathische und hochsensorische (telepathische begabte) Menschen.

Bei dem Versuch erleiden diese Menschen eher das Trauma einer Amputation und Verkrüppelung; wobei manche diese Talente leider eher als Fluch und Handicap ansehen, denn als Segen bzw. diese Entwicklung zu verstehen, dass man begabt ist („to be gifted“) ist entweder von Anfang an in einer Atmosphäre des Wohlwollens erlaubt & willkommen oder in einer Atmosphäre von „Blindheit, Unbekanntheit, Unerfahrenheit bis wirklicher Unterdrückung, Gefühlen von Bedrohtheit – gegenseitig evtl. – und wertlosmachenden Grundsätzen in der Herkunftsfamilie oder Partnerschaften eben dann ein Trauma oder ein Fluch statt segensreich.

Hochsensibilität, ist nicht kosequent unterdrückbar oder auszuschliessen im Leben für sehr empfindsame, feinempathische und hochsensorische (telepathische begabte) Menschen.

Telepathie ist die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Gedanken, Gefühle, körperlichen Verfassungen o. Ä. einer anderen Person ohne Vermittlung der Sinne – eine stille, nonverbale Kommunikation oder Informationserfassung; also ein für hochsenible Menschen natürllicher Scan. Das können auch Situationen sein oder eben auch eine Atmosphäre im Raum oder zwischen Menschen.

Dieser Bereich ist allein im Neurocortex des Gehirns ist – in Verbindung mit limbischem System sowie der Hypophysen-, Hypothalammus-, Nebennierenachse und Parietallappen – der Ursprung einer Gehirnstruktur ähnlich den Delphinen, um nonverbale Kommunikation zu ermöglichen und Daten- und informationen zu bekommen – oft ungefragt- weil wir in der Lage sind zu scannen und dann filtern müssen, welche Informationen, Beobachtungen und Eindrücke, für uns selbst wichtig sind und welche unwichtig!

Hochsensible, feinsensorische Menschen sind tatsächlich in der Lage, in allen Bereichen und Tiefen und Facetten Informationen zu erfassen. Deshalb brauchen sie Zeiten für sich im Rückzug täglich mit ein bis mehreren Stunden oder auch immer mal wieder mehreren Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren, jenachdem wie eindrucksvoll und Reizintensiv ein Erlebnis war.

Deshalb haben Coachings für hochsensible Erwachsene und Kinder ein besseres Fundament, wenn Elemete aus der Traumatherapie verwendet werden.

Die Wahrnehmungsfähigkeit, die Synästhesie – in Farben zu denken: zu rechnen, zu schreiben und zu lesen – oder wie es in der Psychologie heisst, katathym-imaginär zu erfassen; also bildhaft, kennen gerade Menschen, die einen Bezug zu Ikonographie (Symbolkunde) haben.

Die Wahrnehmungsfähigkeit wird abgerundet durch „Sprachverständigkeiten“ von Profilen – Frequenzen von Sprache, Körperhaltung, Handlungen und Aussagen und Emotionen wie Neid, Eifersucht, Ekel, Abscheu, Gier, Traurigkeit, Depression und Sucht betreffen oder auch Unehrlichkeit, Teilwahrheiten bis hin zu Lügen; ebenso was Emotionen und Gefühle von Freude, Hoffnung, Zuversicht, Selbstvertrauen usw. betrifft. wobei negative Emfpindungen eben für den Hochsensiblen oft wie Hinkelsteine und Schwergewichte wirken, die er erst mal gar nicht verkraften kann oder eben entsprechend Zeit um damit umzugehen – unter dem Aspekt, dass das tatsächlich sein Part ist?!

Hochsenibile müssen lernen ihre Offenheit auch gesund abzugrenzen, was „white lies“ (Notlügen betrifft; diese auch selbst zu formulieren in einer gesunden, gesellschaftslegitimierten Kommunikationsform).

Ein hilfreiches Märchen für die Lebensgeschichte eine hochsenitiven Menschen ist der „Kalif Storch“ von Karl Hauff. Auch unter dem Aspekt, dass hochsensible Menschen oft erst einmal das oberflächliche Spiel von „Sein & Schein“ für sich durchdringen müssen und klären, um auch aus Opfer- und Täter-Rolleninformationen heraus zu kommen.

Sie sind nicht die fälschlicherweise genannten „lebensunfähige Mimosen“ sind (wobei Mimosen oder „Schamhafte Sinnpflanze wie sie auch genannt wird) , sondern eher dem Staghisagrium (Stephanskraut) ähnlich, durchaus in der Lage in ihrer enormen Senisitivität den „geworfenen Fehdehandschuh“ zu ergreifen und für eine gerecht Angelegenheit zu kämpfen. Damit passiert dann etwas, das sie aus Eremitage handlungsfähig, klar, innovativ ins Leben bringt und eben auch in einem eigenen Gleichgewicht von Extrovertiertheit zu Introvertiertheit bringt.Sie haben die Kraft zu bewegen, rebellisch im besten Sinn zu sein, auch bei aller Anteilnahmefähigkeit nüchtern und klar, auch gesund egoistisch. Und damit sind sie innovativ, pionierhaft und das macht sich auch im „Paar-Sein“ bemerkbar; Beziehungen nur im klassischen Rollen- und Beziehungsgefüge funktionieren nicht auf der Basis von Deals, sondern mit Echtheit und Gefühle , Selbstachtung und Respekt für sich und anderen.

Hochsensibilität & Soft Skills


Generell gelten die Merkmale, die für Hochbegabte/Hochsensible im Privatleben wichtig sind auch im Berufsleben. Sie bringen wichtige Fähigkeiten mit, die sich als „Soft Skills“ ihren Ausdruck finden.

Soft Skills, sind „weiche Fähigkeiten & Kompetenzen“ aus bewusster & unbewusster Lebensgestaltung.

Dazu gehören Fragilität (Empfindsamkeit, Zerbrechlichkeit) & Antifragilität (erworbene Robustheit & Widerstandskraft  – aus Verletzung und Scheitern erlerntes neues Verhalten & Wissen)  für DEIN LEBEN

Soft Skills beschreiben DEINE sozialen und menschlichen Fähigkeiten, die DU in DEINE Partnerschaft, Familie und im Beruf einbringen kannst.

Soft Skills sind DEINE Fähigkeiten; sie können eingeteilt werden in ZWEI Hauptgruppen:

Soziale Kompetenzen:

  • Empathie
  • Nonverbale Sensibilität & paraverbale Signale/Botschaften:  Ausstrahlung, Gestik & Habitus, Mimik,Blick Körperhaltung, Händedruck, angemessene Berührung, fester Stand, aufrechtes Sitzen als Pacing-Modul
  • Kommunikationsfähigkeit; Stimme als Pacing-Modul
  • Menschenkenntnis
  • Charisma
  • Intra- und Interkulturelle  Akzeptanz & Kompetenz
  • Networking-Kompetenz
  • Teamfähigkeit & Distanzzonen
  • Anpassungsfähigkeit
  • Offenheit
  • Belastbarkeit
  • Flexibilität
  • Rezeption – Akzeptanz & Integration
  • Präsentationsstärke & Selbstverantwortung
  • Konfliktkompetenz
  • Kritikkompetenz
  • Motivierungsvermögen
  • emotionale Intelligenz
  • Selbstreflektion & Selbstanalyse

Mentale Kompetenz:

  • Mentale Intelligenz/ IQ
  • Menschenkenntnis
  • Konstruktive Lebenseinstellung
  • Lese- und Lernkompetenz
  • Nonverbale Sensibilität – Fähigkeit zu Scannen
  • Stressbewältigungsvermögen
  • Kreativität
  • Adaptives Denken
  • Systemisches Denken
  • Entscheidungsstärke
  • Agilität- Bereitschaft aus Scheitern zu lernen, um der neuen Situation angepasste alte & neue Fähigkeiten zu verknüpfen und innovativ, erfolgreich einzusetzen
  • Lernwilligkeit & Bereitschaft mit Eigenengagement zu lernen



Hochsensibilität & Herausforderungen

Hochsensibilität ist eine Chance autark, selbstgenügsam, stark, ästhetisch bewusst zu leben.

Dazu gehört auch die Eigenschaft sich selbst zu „beeltern“; weil das als grundlegende Lebenserfahrung mit den eigenen Eltern oft fehlt. Dennoch ist die Fürsorge als Fähigkeit angelegt.

Sieht man Familie als eine Art „Ökosystem“ so werden Hochsensible in oft entgleiste System geboren, um manche Defizite wie fehlendes Mitgefühl, fehlende Fürsorge & Geborgenheit, Fröhlichkeit,  Kreativität & Innovation in der Familie auszugleichen.

Auch das eine oder andere Trauma in der Familie oder Ahnenlinie, das generationsübergreifend noch wirkt, kann durch sie sichtbar und aufgedeckt werden, um im Familienmuster genetisch geheilt zu werden.

Leider gibt es Eltern, die nicht mit ihren Kindern wachsen können oder wollen und somit Fortschritte in der Familienkonstellation verhindern. Ihre Verbindung mit Konservativem, Traditionellen Strukturen und Rollendefinitionen, lässt auch aus Personen- und Familiennarzissmus oder Instutionellen Gefügen keine Entwicklung und keinen Fortschritt zu; entweder unbemerkt oder bewusst.

Zur Unterscheidung von Hochsensibilität als Gegenstück in dem Spannungsbogen Empathie/Ethik – Persönlichkeitsfindung – als Pluspol gehören im Übergang zu Negativpol – Persönlichkeitsstörung – wie Narzissmus, Borderline.

Dazwischen liegen die Fähigkeit zur normaler Wahrnehumg und einer entsprechenden Fähigkeit zu Empathie sowie Alexithymie (Gefühlsblindheit oder Unkenntnis bis Unfähigkeit Gefühle und Empfindungen auszudrücken).

Hier verlassen wir den gesunden Persönlichkeits- und Familienbereich und kommen zu krankhaften Persönlichkeitsstörungen, die in Familien auch Missbrauch in allen Formen ermöglichen: subtil, tabuiesiert oder unterdrückt. Manchmal auch aus Scham, Ekel und anderen intensiven Gefühlen wie Unzulänglichkeit, persönlich empfundende Wertlosigkeit, Minderwertigkeit (die auf keinen Fall aus der Familie nach aussen dringen dürfen) & damit einhergehende Orientierungslosigkeit.

Narzissen und Borderliner – Menschen mit einer krankhaften, wesentlichen Persönlichkeitsstörung! Leider sind diese Menschen Therapieresistent, weil sie Fehler in ihrer Unfähigkeit zu Empathie und Reflexion, weder Einsicht haben noch die Fähigkeit sich zu Entschuldigen; Einsicht aus Fehleranalyse ist ihnen unmöglich.

Neueste amerikanische Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Frontallappen (der sensitive und sinnliche Eindrücke sammelt bei Narzissten keine Verbindung zu den Parietallappen hat, so dass die Fähigkeit Beobachtetes auszudrücken unterbleibt und auch bei neuen Erfahrungen keine neurophysilogische neue Datenstrecken im Gehirn ausgebildet werden. Der Frontallappen ist geblockt – individuell oder generationsübergreifend, weil Sinnhafte und sinnlich-haptische bis liebevolle Berührungen fehlten und daher auch ein entsprechender Reifeprozess ausbleibt.

Narzissten und Borderliner bleiben in ihrer Welt gefangen und innerlich in den Entwicklungsphasen stecken, in denen das Trauma / die Traumen passiert ist/sind. Und sind somit unfähig die Traumatas und traurigen Erlebnisse, Betroffenheit ihrer Kinder oder Partner zu erkennen; sie können sie auch nicht schützen.

Daher sind Kinder, Partnerinnen, Partner von Narzissten und Borderlinern oft sehr empathisch; leider begegnen Hochsensible damit oft auch eigenen Erlebnissen von Ausgrenzung, Lächerlichgemacht werden, Nicht-für-Ernst genommen werden. Doch der Unterschied ist, dass Hochsensible im Kern wissen, dass sie menschlich wertvoll sind und damit unterscheiden sie sich von dem sich konstant minderwertig fühlenden Narzissten oder Borderlinern, denen der Bezug zu ihrem Menschsein fehlt. Das kommt in unmenschlicher Härte, Rigidität und auch Gewalt – mental, emotional, körperlich, sexuell – zum Ausdruck. Um ein Gefühl von Wertigkeit zu haben, erniedrigen Narzissten ihre Familienmitglieder und Kinder; sie sind dem erstmal hilflos ausgeliefert bis sie erwachsen sind und gehen können.

Für ein hochsensibles Kind, eine hochsensiblen Mann oder einer hochsensible Frau ist es eine herausragende Leistung, die Qual, die ein Narzisst/Borderliner (tief in sich) empfindet zu spüren, dennoch muss der Hochsensible wie Hochbegabte sich gesund abgrenzen, um Schadensfrei aus diesen Beziehungen heraus zu gehen.

Deshalb geraten Hochsenible evtl. mind. einmal an einen Narzissten oder Borderliner, um ihre Stärken kennenzulernen. Narzissten interessiert ihr eigener mentaler und seelischer Zustand selten; ausser sie kommen wirklich in eine Krise, weil sie zunehmend vereinsamen, Kündigungen erfahren und auch im Umgang mit Kunden nur mässigen Erfolg haben (obwohl sie für gewisse Zeit durchaus sehr erfolgreich sein können; da sie empathielos („sie gehen über Menschen und machen sie zu Leichen“ Aussage eines Klienten“) mit Mitarbeitern und Unternehmern umgehen ist ihre „Nüchternheit“ erst einmal willkommen.

Es kann wirklich nur die Lösung sein zu gehen; sonst nimmt ein hochsensibler und hochbegabter Mensch wirklich gesundheitlich und irgendwann psychisch Schaden in dem künstlichen Dauerstress.

Da Hochsensible ein anderes Hormonsystem haben, regenerieren sie sich zum Glück dank ihrer Fähigkeit zu Resilienz (Selbstheilung).

Wie erkennst du einen Narzissten?

Erst mal hat er vielleicht Charisma oder denkt er hat es (manchmal Charmboltzen oder Wunschschwiegersöhne)

  • Erst mal hat er/sie vielleicht Charisma oder denkt er/sie hat es (manchmal Charmboltzen oder Wunschschwiegersöhne)
  • zu Beginn nimmt er/sie dich in Beschlag; jeden Tag erfolgt Kontakt (ein Narzisst/borderliner kann nicht alleine sein und kontrolliert alles, das Eigenleben eines Kindes funktioniert nur in Bereichen ausserhalb der Familie oder das selbständige Leben erfolgt nur im Betrieb aber nicht mehr zu Hause) – Bombing oder Love Bombing
  • Grausame Stille – Mit Missachtung oder Schweigen kann ein Vater, eine Mutter oder eine Partnerin, ein Partner ein Kriegsfeldt (einen dauerhaften Ort des Unbehagens für das empathische Kind, den empathischen Erwachsenen) erzeugen, in dem der Narzisst oder Borderliner sich wohlfühlt. Er lässt einen menschen auflaufen auflaufen; das Kind steht an der Wand und fühlt sich wie im Gefängnis – manchmal mit glasklarem Verstand ohne Fluchtmöglichkeiten.
  • Der Narzisst/Borderliner verlässt von heute auf morgen und taucht evtl. wieder auf – Ghosting, ein Ausdruck ihrer „machtvollen“ Position. Gurus und andere „Führungspersönlichkeiten“ können so wirken, indem sie ihnen die Bereitschaft fehlt wirklich zu unterstützen. Für den Narzisst/Borderliner sind die Menschen nur Objekte, die genutzt werden können. Da ihm Selbstachtung und Selbstwertschätzung fehlen. Bedürfnisse und Wünsche anderer werden durch den Narzisst/borderliner ignoriert!
  • Das Urteilsvermögen des Partners wird durch den manipulierenden Narzissten/Borderliner genommen bzw. es kommt zum Versuch. Das geht bei einem Hochsensiblen nicht, da er dauerhaft seiner Intuition, Wahrheit und Weisheit sowie seinem Wissen verpflichtet ist und erkennt, dass hier ein Übergriff stattfindet.
  • Sprachlosigkeit oder aggressive Worte – Konstruktive Kommuniktion ist unmöglich, da Narzissten und Borderliner ständig in einer Konkurrenzsituation stehen, die sie verlassen, wenn der Konkurrent tatsächlich unangreifbar überlegen ist. Oder es kann passieren, dass sie den Kontakt einem Untertan gleich suchen, um mit Lobesaussagen mit einbezogen zu werden und vom Glanz anderer etwas abzubekommen ohne wirklich deren Größe zu erreichen.
  • Gedanken nur um sich selbst kreisend – mind spinnig. Der Narzisst/Bordeliner ist Mittelpunkt der Welt, widerspricht sich häufig, hat Stimmungsschwankungen, agiert mit Unterstellungen und Vermutungen aus seiner Weltsicht (Eifersucht und Neid sind hier angesiedelt; ebenso die Haltung, dass nur er gut genug ist und er trotz Team oder Familie oder Partner selbst erfolgreich ist).
  • Da ein Narzisst/Borderliner in einer eigenen Welt lebt, gibt es eigene Regeln und Sichtweisen; eigene Anschauungen werden verkündet; evtl. wird versucht zu erklären wer zu bemitleiden ist und wer nicht. Extrem-Formen sind Gaslihting in Form von Falschaussagen.
  • Es kann auch sein, dass narzistische Eltern oder Ex-Partner oder auch eigene erwachsene Kinder kein Ende akzeptieren und immer wieder – auch sporadisch den Kontakt unter unterschiedlichen Vorwänden suchen. Das heisst fachlich ausgedrückt „Hoovering“. Wie ein Staubsauger brauchen sie Energie und Aufmerksamkeit wie kleine Kinder (die latente Fähigkeit zu Gemeinheit allerdings immer da) und können immer wieder auftauchen. Im Falle gemeinsamer Kinder braucht das klare Regeln. Als Erwachsene nur über Gericht, wenn Stalking passiert.