Hochsensibilität & Herausforderungen

Hochsensibilität ist eine Chance autark, selbstgenügsam, stark, ästhetisch bewusst zu leben.

Dazu gehört auch die Eigenschaft sich selbst zu „beeltern“; weil das als grundlegende Lebenserfahrung mit den eigenen Eltern oft fehlt. Dennoch ist die Fürsorge als Fähigkeit angelegt.

Sieht man Familie als eine Art „Ökosystem“ so werden Hochsensible in oft entgleiste System geboren, um manche Defizite wie fehlendes Mitgefühl, fehlende Fürsorge & Geborgenheit, Fröhlichkeit,  Kreativität & Innovation in der Familie auszugleichen.

Auch das eine oder andere Trauma in der Familie oder Ahnenlinie, das generationsübergreifend noch wirkt, kann durch sie sichtbar und aufgedeckt werden, um im Familienmuster genetisch geheilt zu werden.

Leider gibt es Eltern, die nicht mit ihren Kindern wachsen können oder wollen und somit Fortschritte in der Familienkonstellation verhindern. Ihre Verbindung mit Konservativem, Traditionellen Strukturen und Rollendefinitionen, lässt auch aus Personen- und Familiennarzissmus oder Instutionellen Gefügen keine Entwicklung und keinen Fortschritt zu; entweder unbemerkt oder bewusst.

Zur Unterscheidung von Hochsensibilität als Gegenstück in dem Spannungsbogen Empathie/Ethik – Persönlichkeitsfindung – als Pluspol gehören im Übergang zu Negativpol – Persönlichkeitsstörung – wie Narzissmus, Borderline.

Dazwischen liegen die Fähigkeit zur normaler Wahrnehumg und einer entsprechenden Fähigkeit zu Empathie sowie Alexithymie (Gefühlsblindheit oder Unkenntnis bis Unfähigkeit Gefühle und Empfindungen auszudrücken).

Hier verlassen wir den gesunden Persönlichkeits- und Familienbereich und kommen zu krankhaften Persönlichkeitsstörungen, die in Familien auch Missbrauch in allen Formen ermöglichen: subtil, tabuiesiert oder unterdrückt. Manchmal auch aus Scham, Ekel und anderen intensiven Gefühlen wie Unzulänglichkeit, persönlich empfundende Wertlosigkeit, Minderwertigkeit (die auf keinen Fall aus der Familie nach aussen dringen dürfen) & damit einhergehende Orientierungslosigkeit.

Narzissen und Borderliner – Menschen mit einer krankhaften, wesentlichen Persönlichkeitsstörung! Leider sind diese Menschen Therapieresistent, weil sie Fehler in ihrer Unfähigkeit zu Empathie und Reflexion, weder Einsicht haben noch die Fähigkeit sich zu Entschuldigen; Einsicht aus Fehleranalyse ist ihnen unmöglich.

Neueste amerikanische Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Frontallappen (der sensitive und sinnliche Eindrücke sammelt bei Narzissten keine Verbindung zu den Parietallappen hat, so dass die Fähigkeit Beobachtetes auszudrücken unterbleibt und auch bei neuen Erfahrungen keine neurophysilogische neue Datenstrecken im Gehirn ausgebildet werden. Der Frontallappen ist geblockt – individuell oder generationsübergreifend, weil Sinnhafte und sinnlich-haptische bis liebevolle Berührungen fehlten und daher auch ein entsprechender Reifeprozess ausbleibt.

Narzissten und Borderliner bleiben in ihrer Welt gefangen und innerlich in den Entwicklungsphasen stecken, in denen das Trauma / die Traumen passiert ist/sind. Und sind somit unfähig die Traumatas und traurigen Erlebnisse, Betroffenheit ihrer Kinder oder Partner zu erkennen; sie können sie auch nicht schützen.

Daher sind Kinder, Partnerinnen, Partner von Narzissten und Borderlinern oft sehr empathisch; leider begegnen Hochsensible damit oft auch eigenen Erlebnissen von Ausgrenzung, Lächerlichgemacht werden, Nicht-für-Ernst genommen werden. Doch der Unterschied ist, dass Hochsensible im Kern wissen, dass sie menschlich wertvoll sind und damit unterscheiden sie sich von dem sich konstant minderwertig fühlenden Narzissten oder Borderlinern, denen der Bezug zu ihrem Menschsein fehlt. Das kommt in unmenschlicher Härte, Rigidität und auch Gewalt – mental, emotional, körperlich, sexuell – zum Ausdruck. Um ein Gefühl von Wertigkeit zu haben, erniedrigen Narzissten ihre Familienmitglieder und Kinder; sie sind dem erstmal hilflos ausgeliefert bis sie erwachsen sind und gehen können.

Für ein hochsensibles Kind, eine hochsensiblen Mann oder einer hochsensible Frau ist es eine herausragende Leistung, die Qual, die ein Narzisst/Borderliner (tief in sich) empfindet zu spüren, dennoch muss der Hochsensible wie Hochbegabte sich gesund abgrenzen, um Schadensfrei aus diesen Beziehungen heraus zu gehen.

Deshalb geraten Hochsenible evtl. mind. einmal an einen Narzissten oder Borderliner, um ihre Stärken kennenzulernen. Narzissten interessiert ihr eigener mentaler und seelischer Zustand selten; ausser sie kommen wirklich in eine Krise, weil sie zunehmend vereinsamen, Kündigungen erfahren und auch im Umgang mit Kunden nur mässigen Erfolg haben (obwohl sie für gewisse Zeit durchaus sehr erfolgreich sein können; da sie empathielos („sie gehen über Menschen und machen sie zu Leichen“ Aussage eines Klienten“) mit Mitarbeitern und Unternehmern umgehen ist ihre „Nüchternheit“ erst einmal willkommen.

Es kann wirklich nur die Lösung sein zu gehen; sonst nimmt ein hochsensibler und hochbegabter Mensch wirklich gesundheitlich und irgendwann psychisch Schaden in dem künstlichen Dauerstress.

Da Hochsensible ein anderes Hormonsystem haben, regenerieren sie sich zum Glück dank ihrer Fähigkeit zu Resilienz (Selbstheilung).

Wie erkennst du einen Narzissten?

Erst mal hat er vielleicht Charisma oder denkt er hat es (manchmal Charmboltzen oder Wunschschwiegersöhne)

  • Erst mal hat er/sie vielleicht Charisma oder denkt er/sie hat es (manchmal Charmboltzen oder Wunschschwiegersöhne)
  • zu Beginn nimmt er/sie dich in Beschlag; jeden Tag erfolgt Kontakt (ein Narzisst/borderliner kann nicht alleine sein und kontrolliert alles, das Eigenleben eines Kindes funktioniert nur in Bereichen ausserhalb der Familie oder das selbständige Leben erfolgt nur im Betrieb aber nicht mehr zu Hause) – Bombing oder Love Bombing
  • Grausame Stille – Mit Missachtung oder Schweigen kann ein Vater, eine Mutter oder eine Partnerin, ein Partner ein Kriegsfeldt (einen dauerhaften Ort des Unbehagens für das empathische Kind, den empathischen Erwachsenen) erzeugen, in dem der Narzisst oder Borderliner sich wohlfühlt. Er lässt einen menschen auflaufen auflaufen; das Kind steht an der Wand und fühlt sich wie im Gefängnis – manchmal mit glasklarem Verstand ohne Fluchtmöglichkeiten.
  • Der Narzisst/Borderliner verlässt von heute auf morgen und taucht evtl. wieder auf – Ghosting, ein Ausdruck ihrer „machtvollen“ Position. Gurus und andere „Führungspersönlichkeiten“ können so wirken, indem sie ihnen die Bereitschaft fehlt wirklich zu unterstützen. Für den Narzisst/Borderliner sind die Menschen nur Objekte, die genutzt werden können. Da ihm Selbstachtung und Selbstwertschätzung fehlen. Bedürfnisse und Wünsche anderer werden durch den Narzisst/borderliner ignoriert!
  • Das Urteilsvermögen des Partners wird durch den manipulierenden Narzissten/Borderliner genommen bzw. es kommt zum Versuch. Das geht bei einem Hochsensiblen nicht, da er dauerhaft seiner Intuition, Wahrheit und Weisheit sowie seinem Wissen verpflichtet ist und erkennt, dass hier ein Übergriff stattfindet.
  • Sprachlosigkeit oder aggressive Worte – Konstruktive Kommuniktion ist unmöglich, da Narzissten und Borderliner ständig in einer Konkurrenzsituation stehen, die sie verlassen, wenn der Konkurrent tatsächlich unangreifbar überlegen ist. Oder es kann passieren, dass sie den Kontakt einem Untertan gleich suchen, um mit Lobesaussagen mit einbezogen zu werden und vom Glanz anderer etwas abzubekommen ohne wirklich deren Größe zu erreichen.
  • Gedanken nur um sich selbst kreisend – mind spinnig. Der Narzisst/Bordeliner ist Mittelpunkt der Welt, widerspricht sich häufig, hat Stimmungsschwankungen, agiert mit Unterstellungen und Vermutungen aus seiner Weltsicht (Eifersucht und Neid sind hier angesiedelt; ebenso die Haltung, dass nur er gut genug ist und er trotz Team oder Familie oder Partner selbst erfolgreich ist).
  • Da ein Narzisst/Borderliner in einer eigenen Welt lebt, gibt es eigene Regeln und Sichtweisen; eigene Anschauungen werden verkündet; evtl. wird versucht zu erklären wer zu bemitleiden ist und wer nicht. Extrem-Formen sind Gaslihting in Form von Falschaussagen.
  • Es kann auch sein, dass narzistische Eltern oder Ex-Partner oder auch eigene erwachsene Kinder kein Ende akzeptieren und immer wieder – auch sporadisch den Kontakt unter unterschiedlichen Vorwänden suchen. Das heisst fachlich ausgedrückt „Hoovering“. Wie ein Staubsauger brauchen sie Energie und Aufmerksamkeit wie kleine Kinder (die latente Fähigkeit zu Gemeinheit allerdings immer da) und können immer wieder auftauchen. Im Falle gemeinsamer Kinder braucht das klare Regeln. Als Erwachsene nur über Gericht, wenn Stalking passiert.


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