Stürmische See schlechter Erfahrung & gute Reiseerfahrungen im Leben

Schon als Kinder und als Erwachsene geraten wir in gute, weniger gute Situationen oder auch in echt miese bis lebensbedrohliche Situationen. Oder wir beobachten, dass unsere Kinder in miesen bis lebensbedrohlichen Situationen wie in ein „Unwetter“ oder einen „Tsunamie“ ausgeliefert sind. Und dann gilt es aufzuräumen…

Doch als Erwachsene können wir nur so gut „aufräumen“ wie wir selbst „abenteuerliche“ bis “ lebensbedrohlich“ empfundene Situationen sortitiert haben. Zu wissen, dass jede miese Situationen zu Ende ist und dass wir diese unwahrscheinliche, unerwartete Situation gut verdaut und „gehändelt“ haben.

Für einen Teil sind diese Erlebnisse und Situationen – eben Herausforderungen & Mutproben. Sie zeigen dann, dass dieses Mädchen, dieser Junge ein „kleineres bis mittleres Unwetter“ überstanden haben. Doch was ist mit den „grossen Tsunamis“? Die ebenso stark und gewaltig über ein Kind oder einen Erwachsenen hereinbrechen?

Als Mutter oder Vater (Oma, Opa, Erzieherin, Lehrer, Ausbilder, …) können wir nur so gut begleiten, wie wir selbst unsere Verluste, Trauer, empfundenen & erlebten Bedrohungen verarbeitet haben…

Trost und Fürsorgeimpulse empfangend, damit sich die negative, heftige Erfahrung als blosse Bewältigungserfahrung in eine stärkende Bindungserfahrung (freundliches Lächeln, freundliche Stimme, evtl. eine warmherzige, achtsame Berührung oder Umarmung, in eine Decke eingekuschelt zu werden, eine Tasse Tee, usw. ) mit einem Menschen, der diese gute Bindungserfahrung ermöglicht, zu wandeln.

Die Psyche speichert diese Erfahrung als gute und stärkende Erfahrung ab – diese Situation ist gemeistert!

Die wirklich als schlimm empfundenen Situationen sind oft unbeendet in der Erlösung. Flucht oder Kampf oder Erstarren „wie tot sein“ sind die ersten Reaktionen auf eine Überflutung von aggressiven Übergriffen. Manchmal wissen wir nicht, welchem Impuls wir zuerst folgen sollen und „frieren“ ein. Diese „erfrorene“ Information speichert unser Gehirn sowie unser Körper. Es entsteht eine “ innere Traumaliste“ oder ein „Traumaalarm“, der wie ein Filter wirkt. Im Grunde zeigt uns diese Liste, was wir noch nicht in Balance oder Heilung gebracht haben wie auch der Alarm, der eben „lauter, schriller“ ist und jede aktuelle Situation überschattet, dunkel verfärbt und aktuell blockiert wie das Ursprungserlebnis.

Das Not-Aus als dichteste, intensivste Form von traumatischem Stress auf allen Ebenen – körperlich, mental, emotional – beschreibt dann:

  • das Nicht.flüchten.können – das Gefühl von Ausgeliefertsein & „Gelähmtheit“
  • das Nicht.kämpfen.können – das Gefühl von Hilflosigkeit
  • das Sich.nicht.verbinden.können in größter Not, mit einem Menschen, der rettet oder schützt – das Gefühl von Verlorensein oder schutzloser Freigabe

Es entsteht somit der Stress zum Überleben, allerdings auch der Wunsch zum Leben und zum Wachstum – persönliche Entwicklung findet statt als echtem Motiv.

Daraus resultieren dann auch „Lebensaufgaben“ und „Berufungen“, Impulse und Motivation neue Lösungen zu finden, Menschen zu begleiten oder auch entsprechende Teams zu gründen oder einfach wieder im guten Lebensfluss zu sein. Wenn das Gefühl eines „sicheren Hafens“ in einem Kind ist oder auch in einem Erwachsenen, dann ist dieser Mensch von positiven Impulsen, Informationen und guten Energien gestärkt; er wächst über sich hinaus und nimmt andere mit, die das wollen.

Ein anderer Begriff dafür ist „Resilienz“.

Resilienz ist die Fähigkeit zu heilen, selbst zu spüren, dass ICH als Mensch in mir selbst gesund bin – andere Menschen sich falsch verhalten haben, das falsch erlernt haben und dann unbewusst oder bewusst ihre schlechten Erfahrungen weitergeben und neues Leid hervorbringen).

Dieser Reslilienz-Ort ist wie ein Quelle der Gesundheit, des Ganz.Seins – ist ist für jeden Menschen und in jedem Menschen angelegt. Dieser Ort ist immer wieder in mir selbst zu finden, wenn ich auch dazu bereit bin, weil er die Kraft, die Liebe, das Vertrauen und den Mut, die Ruhe, die ich dort finde immer als Ressourcen hat – als Erwachsener und auch als Kind eben auch unabhängig von anderen Menschen im Aussen. Bis dahin, können freundliche, positive und klare Erwachsene eben ein Kind begleiten auf diesem Weg zur seinen eigenen Ressourcen: Resilienz, Mitgefühl, Ruhe und gesunde Stille ebenso wie Freude, Lebendigkeit, mentale & emotionale sowie körperlich-seelsiche Gesundheit – das richtige Mass von allem oder die richtige Balance.

Gerade sehr senisitive, sensorisch starke Kinder haben diese natürliche Äquivalent von Wahrnehmungsbegabung ( Fähigkeit zu scannen und Profile zu erkenne, um zu unterscheiden); diese Tool brauchen sie, um im eignen Leben auch dann gute Lotsen und Kapitäne zu sein – auf ruhiger See genauso wie auf der „rauen und orkanartigen See“. Die Erfahrung zu Überleben haben sie gemacht, ebenso wie es ist sich dann nach „Not und Stress“ wieder zu entspannen und auf „sicherem Boden“ zu landen.

Auch Menschen, denen dieses Talent feinster Wahrnehmung und Informationsverarbeitung fehlt, leiden unter gewaltreichen Erfahrungen, subtiler bis dumpfer, manchmal daher auch schwerer im Ausdruck dessen was sie erlebt haben.

Kein gewaltsamer Akt ist mit einer anderen miesen, aggressiven, lebensbedrohlich empfundenen Situation zu vergleichen – egal, ob Schläge mit und ohne Gegenstände wie Gürtel oder Kochlöffel oder der blossen Hand, Verunglimpfung und „Lächerlichgemacht.werden“ oder sexueller Missbrauch. Hier sind immer auch zugleich mentaler und emotionaler Missbrauch durch verantwortungslose, gewissenlose Täter erfolgt und auch meist Mitwissende im Umfeld – genauso Täter.

Es ist eine Herausforderung aus dem „zum Opfer gemacht werden“ heraus zu wachsen, die auch gute und freundliche Unterstützung braucht. Auch unterscheiden zu lernen, ist wichtig, um sich effektiv und bewusst zu schützen.

Falls DU als Mutter, Vater, als Lehrer, Erzieher, Ausbilder oder PartnerIN eigene „Seeungeheuer, heftige Belastungen“ (Wasser symbolisiert Gefühle und Emotionen) noch in ein gesundes Areal – einen sicheren Hafen für dich- weisen willst oder auch erkennen willst, wo DEINE Stärken liegen und DU alles andere als „schwach“ in deinem Leben gewesen bist, wenn DU etliche Orkane und Tsunamis überlebt hast. Letztlich gelegentlich dann „irgendwie“ gestrandet bist, ohne zu wissen, welche Kompetenz und Begleitung dir zur Verfügung standen, kannst du gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

Aufräumen – Epigenetik

In der Traumata-Arbeit gibt es die Erkenntnis, dass generationsübergreifende Erfahrungen und Erlebnisse zu Denk-, Emotions- und Verhaltensmustern werden, die zum einen eben Werte, Urteile und Denkstrukturen betreffen.

Allerdings auch – weil genetisch verankert – den Körperbau, Informationen von Krankheiten bzw. Möglichkeiten unter bestimmten Bedingungen zu erkranken und die Krankheit des Großvaters oder der Urgrossmutter zu „bekommen“ oder gesund zu bleiben.

In der Hömöopathie ist so die Miasmenlehre entstanden, die sich auf „Grundkrankheiten“ bezieht: Psora, Syphilitisch, Sykose, Tuberkulin, präkanzerös, Krebs, vakzinosisch. Dazu gehören spezifische Ängste, Konditionierungen und Lebensansichten, die dann auf die Folgegenerationen wirken (können).

Ein Miasma ist eine Fehlinformation, die aus einer schrecklichen oder intensiven, „unverdauten“ (nicht integrierten) Erfahrung herrührt.

Eigenlich ähnlich wie in der Astrologie, denn jedes Sternzeichen hat auch Herausforderungen, Ängste und Konflikte.

Dass heisst hinter dem Themen verbergen sich Inhalte, die sich ohne zu erkranken auf das Leben auswirken können und es auch subtil beeinflussen.

Es kann also sein, dass DU heute ein Thema aus deiner Herkunftsfamilie, Ahnenfamilie oder auch Seelenfamilie (Seelenmuster) oder einem kollektiven unbewussten Teil (Carl Gustav Jung – Das kollektive Unbewusste) letztlich in deinem Leben zum Ausdruck kommt. Hinter jeder Herausforderung steckt immer auch mindestens ein Talent, die Herausforderung als Mutprobe & Reifeprozess erfolgreich zu bestehen.

Wenn Du also Begleitung möchtest, Klärung in Verwirrung oder Chaos zu bringen, dass dein Leben beherrscht oder auch schon Eltern oder Großeltern, dann nimm Kontakt mit mir auf.

Alles Gute,

Cornelia