Kids

Kids & Eltern

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,

das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder, als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und er spannt euch mit seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.

Lasst eure Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein; denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist. – Khalil Gibran

Kinder sind von Geburt an klar. Sie bringen viele neue Talente, Fähigkeiten und neue Möglichkeiten in die Welt ihrer Eltern und Großeltern.

Leider haben manche Eltern und Großeltern genau dieses Wertvolle noch nicht erkannt. Sie versuchen die Kinder zu „Abbildern“ ihrer selbst zu machen und geben den Kindern ihre eigenen Gedanken, Anschauungen und Erfahrungen. So engen sie die Welt der Kinder – auch zu ihren Gunsten – ein. Manches Chaotische, Verwirrende, Unklarheit bleibt so – beabsichtigt oder unbewusst – erhalten.

Schlechte Gedanken & negative Emotionen prägen dann das Leben aller! Wie soll die Welt dann „besser“ werden, wenn immer wieder der gleiche „Sperrmüll“ produziert wird, von Generation zu Generation?

Es gibt liebevolle,klare Eltern und Grosseltern – doch auch diese haben unbewusst einiges falsch erlernt und weitergegeben. Auch die „Helikopter-Eltern“ wollen etwas Gutes für ihre Kinder, doch auch um welchen Preis?!

Unsere Zeit leidet an Werteverlust – nicht jede Tradition ist gut. Die Erlaubnis und Möglichkeit, dass Traditionen und Rituale hinterfragt werden müssen, muss in die Köpfe mancher Menschen erst einmal „gepflanzt“ werden. Auf der anderen Seite stehen dann Eltern und Großeltern, die ihre Kinder unterstützen, einen „gesunden Menschenverstand“ zu entwicklen.

Wir werden nicht als Eltern geboren – weder als Mutter noch als Vater oder Großeltern, Lehrer, Ausbilder usw.

Erkennen wir, dass Disharmonie in unserer Beziehung zu unserem Kind immer mehr Raum einnimmt, sollten wir verantwortlich handeln!

Vielleicht fragt das Kind nach dem Weg oder auch nach Liebe sowie nach dem „Ja & Nein“ in den jeweiligen Alltagssituationen und Kontakten.

Bösartigkeit ist ihm erst mal total fremd, aber es versteht immer auch die hintergründige Emotionen und Gedanken des anderen und erlernt dann auch die Wertungen und Urteile. Manchmal entfremdet es sich dann damit von sich selbst und unter Umständen für ein ganzes Leben.

In den „Schatten gedrängte Anteile“ müssen nicht nur schlecht sein. Schatten ist nichts anderes als Unbewusstheit – auch bei wirklich grausamen Taten durch Schläge oder sexuellem Missbrauch, die immer schlechte Emotionen und negative Gedanken beim Täter zeigen.

Diese negativen Schatten unsere Gesellschaft, von Eltern, Grosseltern und anderen „Erwachsenen“ zeigen da Perversion (Verdrehung von klarem Denken und guten Gefühlen) auf und fördern Ausnahmezustände wie in einem Krieg.

Auf der anderen Seite gibt es Bestandteile des in den „Schatten“ gedrängten wie neue Talente und Fähigkeiten, die die Tochter oder Sohn mitbringen, die von Eltern nicht wertgeschätzt werden. Gründe sind: Nicht erkennen, leugnen/ignorieren, abwerten („Hat man bei mir auch nicht wertgeschätzt) oder „was wäre aus mir geworden, hätte man mich erkannt“ (= unbewusster Neid und Eifersucht oder Konkurrenz).

Es geht nicht darum ein Elternteil oder einen Lehrer zu verurteilen, wenn er/sie diese Gedanken und diese Emotionen erkennt, es geht darum das gekränkte, verletzte in sich sebst dann zu anzuerkennen und zu balancieren (zu heilen), um genau da nachzuwachsen und in Freiheit zu gelangen, um dem eigenen Kind die Zukunft zu ermöglichen, die es tatsächlich als Menschenrecht mitbringt wie auch die Mutter, der Vater oder andere Bezugspersonen, diese Ganzheit empfinden und im Leben umsetzen dürfen.

  • Erkennst DU, dass du negative Verhaltensmuster, Gedanken und Emotionen in die Verbindung zu deiner Tochter / deinem Sohn einbringst?
  • Zeigt dir dein Kind, wo du selbst Unsicherheit oder Ängste empfindest? Und in der Folge dein Kind dann einengst? Deinem Kind kein Vertrauen gibst, dass sein Selbstvertrauen fördert?
  • Wo möchtest DU die Verbindung zu deinem Kind zum besseren gestalten?
  • Hat dein Kind Ängste, die du nicht kennst oder verstehst?
  • Trauert dein Kind um einen Verlust? Kennst du Trauer – durftest du sie leben und so auch natürlich beenden?
  • Kannst du Trost annehmen?
  • Kannst du Hilfe annehmen? Fragst du dein Kind auch mal um Hilfe?
  • Lässt du dein Kind auch mal etwas entscheiden oder tun – was evtl. so bisher für dich keine Option war?
  • Ist dein Kind unruhig? Verstehst du diese Unruhe oder bist du genervt?

Kinder reagieren prompt auf die Erlebnisse in ihrer Umwelt. Sie zeigen die Verwirrung, Orientierungslosigkeit oder Hilflosigkeit direkt wie auch alle Emotionen.

Dass alles Konsequenzen hat – positive oder negative – ist wichtig in Reaktionen als Antwort. Eben im Motto: „Versuch & Irrtum oder Versuch & Erfolg“.

Brauchst Du Begleitung im Umgang mit deinem Kind? Nimm gerne Kontakt mit mir auf.

Kids & Energetic – Power mit Mediation und Transformation gut leben

Workshops/ Seminare für Kids oder Erwachsene