Mediation wirkt transformativ …

Wertvolles liegt in der Mitte – yingyan oder tao- tai ti chu

Mediation ist Transformation – ein aktiver Prozess der Medianten.

Mediation wirkt transformatierend, weil die Hintergründe, Ziele, Absichten, Wünsche, die hinter der Ausseinandersetzung oder auch Missverständnissen liegen, eben klärend in der Mediation entfaltet werden und so zur Lösung beitragen können.

Kommuniktion kann in Krisen, bei Konflikten und Herausforderungen lösend wirken; dazu braucht es einen unparteiischen Mediator.

Der Mediator führt mit einer strukturierten Gesprächsführung über mind. 6 Gesprächstermine – 6 Phasen – aller an der Herausforderung beteiligten Personen (Parteien) zu Lösungsmöglichkeiten, die Ihnen entsprechen und mit denen Sie sich wieder „auf Augenhöhe“ begegnen können. Grundsätzlich finden die Termine immer mit allen beteiligten Parteien gemeinsam statt.

Unser Verhalten und unsere Kommunikation gehören zu unseren Erfahrungen, denen wir entsprechend eben gut oder weniger gut bis – dann auch belastet – mit anderen Menschen reden und handlen. Unsere Werte und auch das eine oder andere Urteilen wirkt dabei verstärkend ebenso wie Prägungen und einiges mehr.

Eigene Standpunkte sind in „unsere eigenen Welt“ gut- sind sie auch kompatibel in Partnerschaft, Freundschaft, Familie und bei Generationsthemen oder im Verein?! Oder im Job oder in Unternehmen?!

Hier können eigene Standpunkte eben zu Kontroversen und Konflikten führen. Diese Konflikte belasten und blockieren individuelles Fortkommen und Entwicklung; allerdings auch in Teams – so klein wie es in einer Partnerschaft ist oder so gross wie in einer Familie oder eben einem Team.

Als „zertifizierte Familienmediatorin“ interessieren mich menschliche Beziehungen, ihre Strukturen und ihre Ressourcen. Das Wort „Beziehung“ ist für mich neben der statisch-passiven Ausrichtung als möglichem Zustand auch eine aktive Beschreibung einer dynamischen Situation in der Art und Weise: „wie ich mich als Mensch auf etwas beziehe“ mit all meinen Erfahrungsschätzen oder erfahrenen Belastungen.

Partnerschaften, Familie, Unternehmensstrukturen sind ein lebendiges, natürliches Ökosystem, dass Disbalancen sofort zeigt und zum Handeln oder Gespräch einlädt; leider nutzten wir diese Intuition, diesen Instinkt oft weit weniger für eine „Scheinharmonie“ anstatt für eine „wirkliche Harmonie aus gegenseitiger Wertschätzung für das „Fremde und reichhaltige Andere, dass das Gleiche ergänzt“ in unseren jeweiligen Situationspartnern als Bereicherung, und dann abwertend und ausgrenzend. Dabei will jeder nur ganz gesehen werden.

Wo ist Mediation allgemein sinnvoll?

Geh das Problem an, geh (wieder) auf die Menschen zu und transformiere die Herausforderung in Chancen für gute Lebensgestaltung „

  • Paar- und Familienmediation, Beziehungsmediation
  • Trennungsmediation (Scheidungs-, Trennungsvorbereitung)
  • „zum Wohl“ für Kinderbelange
  • Nachbarschaftskonflikte
  • Generative Lösungsherausforderungen
  • Konflikte am Arbeitsplatz
  • Konflikte zwischen Wirtschaftsunternehmen (Wirtschaftsmediation)
  • Konflikte innerhalb eines Unternehmens
  • Umwelt- und Naturschutzmediation
  • Konflikte in Schule & in Ausbildungen
  • Täter-Opfer-Konflikte
  • Konflikte in Teams
  • Konflikte in Vereinen, Politischen Gruppen usw.
  • … viele weitere Bereiche, die Sensibilität und Anerkennung in menschlichen Herausforderungen & Kontroversen brauchen und in der Folge wirklich gute Lösungen

Gerade hochsensible, hochsensorisch-empathische und innovative, vielseitig(hoch)begabte Menschen empfinden wertvolle Lösungen für „alle oder auch für sich selbst“ als Prioriät! Und lernen dabei aus ihrer Harmonieorientierung zu handlen und mögliche – sie sind vorausschauend und „rechnen aktuelle Situationen in die Zukunft hoch“ sowie tatsächliche Konflikte auf einen guten Lösungsweg zu bringen.

  • Da ist eine Herausforderung mit einem schwierigen Spannungsbogen und Fragen vor dem ich stehe – Antworten fehlen gerade?
  • Wie komme ich wieder in den Bereich von Selbstvertrauen, Vertrauen und Kooperation mit meinem „Streitpartner“?
  • Ich suche einen Weg aus einer verfahrenen Situation?!
  • Ich fühle mich unverstanden? Fühle ich mich ungesehen?
  • Ich fühle, dass ich nicht wahrgenommen werde mit meiner Motivation und meinem Anliegen?
  • Ich will den aktuellen Zustand positiv verändern – wie gelingt das?
  • Wie be.ziehe ich mich auf die Situation? Welche Erfahrungswerte habe ich?
  • Welche Frustrationen und Blockaden begegne ich in dieser aktuellen Situation wieder – eigene Fragilität reflektierend, unterstützt die Lösung zu finden. Was habe ich aus ähnlichen Situtionen gelernt oder was lerne ich durch diese Situation während des Mediationsprozesses oder am Ende – Antifragilität?!

Dann eröffnet Mediation genau diesen Weg für Sie!

Mediation transformiert aktiv …

... „Zur Mediation kommen Menschen

Ein Mediationsverfahren läuft in generell 6 Phasen (mind. 6 Sitzungen) plus Phase „Null“:

Phase „Null“: Persönliche, meist telefonische Kontaktaufnahme durch eine Partei oder einen Dritten (Institutionen wie Jugendamt/Anwalt oder Arbeitgeber/Chef). Kurze Klärung, ob der Fall mediationsfähig ist und wer beteiligt ist. Es gibt Informationen und einen knappen einseitigen thematischen Einblick durch den Medianten, der Kontakt aufnimmt (wird in Phase 1 ausgeglichen durch ebenbürtige Information).

Phase 1 – Erklären/Information: Vorbereitung, erste Konfliktanalyse, Einführung sowie Auftragserteilung durch den Mediationsvertrag und die Honorarvereinbarung, Information über den Verlauf

Phase 2 – Sammeln: Informations- und Themensammlung sowie Gesprächsregeln festlegen – durch die Medianten

Phase 3 – Klären & Erhellen I: Einführung für erfolgte Handlungen, die dann zum Mediationsfall führen – Bekannte, klar benennbare Faktoren – „Spitze des Eisbergs“ (Sichtbarer Konflikt, Argumente für den Konflikt, Non-verbale Kommunikation beeinflusst …)

Phase 4 – Klären & Erhellen II (Vertiefende Konfliktklärung): Vertiefung der Hintergründe für erfolgte Handlungen, die zum Mediationsfall führen wie unbekannte bzw. subtilere benennbare Faktoren als „Basis des Eisbergs im Wasser“ (Ziele, Sichtweisen, Gefühle, Erwartungen, Wünsche, Werte, Erfahrungen, Intrapersonale Herausforderungen (aus der eigenen Lebensbiographie generell oder aktuell), Missverständnisse, Interessen und Beziehungseben/-formen.

Phase 5 – Finden: „… so machen wir´s, nämlich fair, effektiv, innovativ sowie vernünftig-sachgerecht & stabil„!“ – Innovative Ideensuche, Bildung von Lösungsversuche & neue Optionen auf Grundlage gemeinsam möglicher Interessen – Zukunftsversionen. Bewertung und Auswahl der Optionen auf der Grundlage der Interessen als erster Schritt der Einigung auf eine neue Regelung oder Lösung auch unter Beachtung von möglichen Terminen/Fristen.

Phase 6 – Unterschreiben: Abschluss einer Mediationsvereinbarung als schriftliche Dokumentation des Ergebnisses (Memory-Effekt); Umsetzung der Vereinbarung wird nur von den Medianten unterzeichnet.

Merkmale der Mediation:

  • Externer Dritter (Mediator) begleitet & moderiert die Lösungsfindung der Parteien
  • Allparteilichkeit / Neutralität
  • Vertraulichkeit / Schweigepflicht gegenüber allen unbeteiligten Aussenstehenden/Dritten; knappe faktisch-sachliche Information gegenüber Arbeitgeber u.a.
  • Einbeziehung aller beteiligten und persönlich erscheinenden Konfliktparteien; Mediationssitzungen werden immer für alle terminiert.
  • Eigenverantwortung der Teilnehmer & Offenlegung aller wichtigen Informationen für alle Parteien
  • Fall- und Problemspezifische bezogenene Mediation

Grundhaltungen des Mediators

  • Empathie
  • Allparteilich, neutral
  • Wertfrei zuhörend
  • Wertschätzung für Erlebnisse & Aussagen
  • Echtheit & Klarheit
  • Systemisches & adaptives Denken 

Mediation oder …?

Mediation bedeutet „Vermittlung“ – ein außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren. diese Mediation ist schnell, kostengünstig, beziehungsschonend und -fördernd. Selbst in noch so hoffnungslos scheinenden Konfliktsituationen zeigt das Verfahren den teilnehmenden Parteien wie sie ihre eigenen Potenziale entdecken und fördern können, um selbstverantwortlich und gemeinsam zu einem Ergebnis zu gelangen, das für alle Beteiligten eine Win-Win-Ergebnis darstellt.

Setzen andere Konfliktlösungsverfahren wie z.B. Schiedsgericht oder Schlichtung letztlich „nur“ auf die Vermittlung zwischen Konfliktparteien und die Lösung eines Problems, so greift die Mediation tiefer, sie zielt auf mehr.

„Mediation wirkt transformativ“ bedeutet es findet aktiv eine Situationsveränderung durch: Übergang, Wechsel, Umformung statt. Transformation beinhaltet aktiv alte & neue Kenntnis, alte & neue Einblicke, bisheriges & neues Wissen sowie bisherige & neue Erfahrungen zu verbinden bzw. persönlich zu integrieren. (Transformation in spiritueller Art und Weise kann man auch als den Übergang von einer Bewusstseinsstufe zu nächsten, höheren bezeichnen.)

Mediation, die transformiert, geht über die Regelung von Sachfragen und dem Ausgleich von Interessen hinaus.

Mediation, die transformiert, ergründet die Bedürfnisse von Menschen, die Themen & Inhalte, die hinter ihren Wünschen und Interessen liegen; mit der Start-Frage „Was willst du?“ öffnet sich die folgende Frage: „Warum brauchst du das?“.

Hier entsteht Raum für die Teilnehmern, sich eigner Interessen und Bedürfnisse bewusst zu werden, sie zu verstehen und auszusprechen und in dieser Selbstakzeptanz dann auch die Interessen und Bedürfnisse des Gegenübers genauso zu akzeptieren, um damit gegenseitig anzuerkennen was Hintergründe & Inhalte sind – Transformation wird so möglich.