Spannungsbogen: Normal, Gesund bis Ungesund im Leben

  • Von richtigen bis falschen kognitiven (erlernten, beobachteten) Verhaltensweisen:

Hochsensibilität & hohe Sensorik ist eine Chance autark, selbstgenügsam, stark, ästhetisch und selbst bewusst zu leben.

Dazu gehört auch die Eigenschaft sich selbst zu „beeltern“; weil das als Lebenserfahrung mit den eigenen Eltern oft fehlt. Das kann eine echte lebenslange Herausforderung und Motivation sein für hochsensible Menschen.

Eltern, Lehrer, Mentoren, die sich bewusst sind über diese Herausforderungen, müssen ihre Kinder dabei in einer guten, freundlichen sowie klaren Atmosphäre dabei anleiten, Stärke mit Sensibilität zu verbinden. Fehlen diese positiven Förderer. kann ein Hochsensibler das auch im K.O. System lernen, was ungleich schwerer ist, weil Lebensoffenheit, mit Lebensbuntheit und -Intensivität ständig mit Organisationsfähigkeit, Integrationsfähigkeit und dem Überbrücken oder Zusammenfallenlassen von Spannungsbögen einhergeht. Oder Monotonie und Langeweile zu einem Burnout führen. Das für sich gesunde Gleichgewicht zu finden, die Zeit belastende bis traumatische Erfahrungen zu sortieren und zu transformieren, braucht Zeiten des Rückzugs oder der Mediation mit sich selbst – ein Stille-Dialog – und auch Meditative Elemente, um dann wie beim Ein- und Ausatmen wieder mit Menschen und neuen Situationen zusammenzukommen.

Sieht man Familie als eine Art „Ökosystem“ so werden Hochsensible in dieses System geboren, um manche Defizite wie fehlendes Mitgefühl, fehlende Verantwortungsbereitschaft, wirkliches Erwachsenwerden und Reifen ebenso fehlende Fürsorge & Geborgenheit, Fröhlichkeit,  Kreativität & Innovation in der Familie auszugleichen.

Auch das eine oder andere Trauma in der Familie oder Ahnenlinie, das generationsübergreifend noch wirkt, kann durch sie sichtbar und aufgedeckt werden, um im Familienmuster genetisch geheilt und transformiert zu werden.

Leider gibt es Eltern und Lehrer oder Ausbilder, die nicht mit ihren Kindern wachsen können und wollen und somit Fortschritte in der Familien- Berufskostellatation verhindern. Ihre Verbindung mit Konservativen, Traditionellen Strukturen und Rollendefinitionen, lässt auch aus Personen- und Familiennarzissmus oder Instutionellen Gefügen und deren Interessen keine Entwicklung und keinen Fortschritt zu.

Zur Unterscheidung von Hochsensibilität, hoch seismischer Sensorik (Telepathie) als Gegenstücke in dem Spannungsbogen echter Empathie/Ethik und Reflexionsvermögen als gesunden Persönlichkeitsanteilen und als Pluspol gehören im Übergang zu Negativpol: Narzissmus, Borderline und andere krankhafte Persönlichkeitsstörungen, die Empathielosigkeit, Reflexionsunfähigkeit und Verantwortungslosigkeit wie Schuldunempfinden, Reuelosigkeit sind – weil sie eben „amputiert“ leben, was Neurobiologie heute auch mit der Gehirnstruktur erklären kann, Genetik und transgenerativeTraumatas (generativ übergreifende, schockierende Erlebnisse, die Organstrukturen bzw. die DNA beeinflussen konnten; was einmal zum Überleben gut war eine Stumpfheit/Dumpfheit zur besseren Konditionierung im Überlebenskampf wirkt eben brutal, kalt und in Konsequenzenunbedenklichkeit eher roboterhaft, reduziert auf „soldatische“ Strukturen, Machthaber/Untertanenelemente im Zusammenleben und in der Kommunikation reduziert; dennoch wirksam in den Gewaltformen der Anrede und Handlungen menschenunwürdig machend)

Dazwischen liegen die Fähigkeit zur normaler Wahrnehumg und einer entsprechenden Fähigkeit zu Empathie sowie Alexithymie (Gefühlsblindheit oder Unkenntnis bis Unfähigkeit Gefühle und Empfindungen auszudrücken).

Hier verlassen wir den gesunden Persönlichkeits- und Familienbereich und kommen zu krankhaften Persönlichkeitsstörungen, die in Familien auch Missbrauch in allen Formen ermöglichen: subtil-getarnt, tabuisiert oder unterdrückt. Manchmal auch aus Scham, Ekel, Verwahrlosung, Missachtung und anderen intensiven Gefühlen wie eigener Unzulänglichkeit, persönlich empfundende Wertlosigkeit, Minderwertigkeit (die auf keinen Fall aus der Familie nach aussen dringen dürfen) & damit einhergehende Orientierungslosigkeit. Auch Hilflosigmachend oder dazu führend dass das Familiensystem Opfer braucht und erwartet oder eben Täter – diktatorengleich, nur fähig als Institution geachtet & beachtet zu werden, aber eben ohne menschliche, echte Zuneigung, Geborgenheit und Fürsorge.

Narzissen und Borderliner – Menschen mit krankhaften, wesentlichen Persönlichkeitsstörungen. Leider sind diese Menschen meist Therapieresistent, weil sie Fehler in ihrer Unfähigkeit zu Empathie und Reflexion, weder Einsicht haben noch die Fähigkeit sich zu Entschuldigen; Einsicht aus Fehleranalyse ist ihnen somit unmöglich.

Neueste amerikanische Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Frontallappen (der sensitive und sinnliche Eindrücke sammelt bei diesen Menschen keine Verbindung zu den Parietallappen hat, so dass so die Fähigkeit Beobachtetes, positiv Erfahrenes auszudrücken unterbleibt und auch bei neuen Erfahrungen keine neurophysilogische neue Datenstrecken ausgebildet werden. Negative, verarmte/einseitige Strukturen herrschen vor und bestimmen die Lebenssicht und die Bewertung. Da der Frontallappen geblockt ist – individuell oder generationsübergreifend, in der DNA, weil Sinnhaftes und Sinnlich-Haptisches, Taktiles bis hin zu liebevollen Berührungen fehlten und daher auch ein entsprechender Reife- und Evolutionsprozess ausbleibt.

Narzissten und Borderliner bleiben in ihrer Welt gefangen und innerlich in den Entwicklungsphasen stecken, in denen das Trauma / die Traumen passiert ist/sind. Und sind unfähig die Traumatas und traurigen Erlebnisse, Betroffenheit ihrer Kinder zu erkennen; sie können sie auch nicht schützen. Wird ein Trauma aufgedeckt, leugnen die betroffenen Narzissten/Borderliner dieses, weil ihre Weltanschauung, ihr Recht zu misshandeln und ihre Macht sich zu rächen und erlittene Wunden weiterzugeben, dann endet.

Daher sind Kinder, Partnerinnen, Partner von Narzissten und Borderlinern oft sehr empathisch; sie werden als gesundheitbringender Faktor in auch kranke Familiensysteme geboren.

Leider begegnen Hochsensible damit oft auch eigenen Erlebnissen von Ausgrenzung, Lächerlichgemacht werden und auch der Tatsache, dass sie selbst auch missbraucht wurden: emotional, mental, körperlich und sexuell. Auch dafür gesorgt wurde – durch eine missbrauchende Mutter und/oder einen missbrauchenden Vater – nicht für ernst genommen werden, hilflos gemacht oder überbehütet – beides impliziert Lebensunfähigkeit – damit das eigene Versagen als reifer Mensch weiter getarnt wird. Doch der wichtige Unterschied ist, dass Hochsensible im Kern wissen, dass sie menschlich wertvoll sind und damit unterscheiden sie sich von dem sich konstant minderwertig fühlenden Narzissten oder Borderlinern, denen der Bezug zu ihrem Menschsein und zu echter Lebensverbundenheit fehlt. Das kommt in unmenschlicher Härte, Rigitdität mit Gewalt und Perversion – mental, emotional, körperlich- zum Ausdruck. Um ein Gefühl von Wertigkeit zu haben, erniedrigen Narzissten ihre Familienmitglieder und Kinder sind dem erstmal hilflos ausgeliefert bis sie erwachsen sind und gehen können.

Für ein hochsensibles Kind, eine hochsensiblen Mann oder einer hochsensible Frau ist es eine herausragende Leistung die Qualen, die ein Narzisst/Borderliner (tief in sich) empfindet zu spüren, dennoch muss der Hochsensible wie Hochbegabte sich gesund abgrenzen, um Schadensfrei aus diesen Beziehungen heraus zu gehen und das auch wirklich lernen.

Deshalb geraten Hochsenible evtl. mind. einmal an einen Narzissten oder Borderliner. Doch letztere interessiert ihr mentaler und seelischer Zustand selten; ausser sie kommen wirklich in eine Krise, weil sie zunehmend vereinsamen, Kündigungen erfahren und auch im Umgang mit Kunden nur mässigen Erfolg haben (obwohl sie für gewisse Zeit durchaus sehr erfolgreich sein können; da sie empathielos („sie gehen über Menschen und machen sie zu Leichen“ Aussage eines Klienten“) mit Mitarbeitern und Unternehmern umgehen ist ihre „Nüchternheit“als scheinbare Strukturiertheit erst einmal willkommen.

Es kann wirklich nur die Lösung sein, zu gehen; sonst nimmt ein hochsensibler und hochbegabter Mensch wirklich gesundheitlich und irgendwann psychisch Schaden in dem künstlichen Dauerstress einer toxischen Beziehung zu Mutter, Vater oder PartnerIn.

Da Hochsensible ein anderes Hormonsystem haben, regenerieren sie sich zum Glück dank ihrer Fähigkeit zu Reslienz (Selbstheilung)

Wie erkennst du einen Narzissten?

Erst mal hat er/sie vielleicht Charisma oder denkt er/sie hat „es“ (manchmal Charmboltzen oder Wunschschwiegersöhne/-töchter)

Zu Beginn nimmt er/sie dich in Beschlag; jeden Tag erfolgt Kontakt (ein Narzisst/Borderliner kann nicht alleine sein und kontrolliert alles, das Eigenleben eines Kindes funktioniert nur in Bereichen ausserhalb der Familie oder das selbständige Leben erfolgt nur im Betrieb aber nicht mehr zu Hause) – Bombing oder Love Bombing

Grausame Stille – Mit Missachtung oder Schweigen kann ein Vater, eine Mutter oder eine Partnerin, ein Partner ein Kriegsfeld (einen dauerhaften Ort des Unbehagens für das empathische Kind, den empathischen Erwachsenen) erzeugen, in dem der Narzisst oder Borderliner sich selbst wohlfühlt. Er lässt seine Familienmitglieder (auch einen anderen Menschen) auch auflaufen, in dem er Informationen nicht weitegibt, um so sein Alleinstellungsmerkmal (seine Machtposition)zu stärken; das Kind steht an der Wand und fühlt sich wie im Gefängnis – manchmal mit glasklarem Verstand ohne Fluchtmöglichkeiten. Im anderen Fall ist er wegen seiner Empathielosigkeit auch nicht in der Lage soziale Verbindungen zu erkennen oder auch Anforderungen, die von einem Team – auch der Familie – tatsächlich mit der jeweiligen Kompetenz getragen werden müssen – und damit adäquat umzugehen. Sie haben daher scheinbar Autistische Züge; sind aber keine echten Autisten!

Der Narzisst/Borderliner verlässt von heute auf morgen und taucht evtl. wieder auf – Ghosting, ein Ausdruck ihrer „machtvollen“ Positio. Gurus und andere „Führungspersönlichkeiten“ können so wirken, indem sie ihnen die Bereitschaft fehlt wirklich für diesen Menschen unterstützend zu beraten. Für den Narzisst/Borderliner sind Menschen nur Objekte, die genutzt werden können, da ihm die Inhalte von Selbstachtung und Selbstwertschätzung fehlen. Bedürfnisse und Wünsche anderer werden durch den Narzisst/Borderliner ignoriert!

Das Urteilsvermögen des Partners wird durch den manipulierenden Narzissten/Borderliner genommen bzw. es kommt zum Versuch. Das geht bei einem Hochsensiblen nicht, da er dauerhaft seiner Intuition, Wahrheit und Weisheit sowie seinem Wissen verpflichtet ist und erkennt, dass hier ein Übergriff stattfindet.

Sprachlosigkeit oder aggressive Worte – Konstruktive Kommuniktion ist unmöglich, da Narzissten und Borderliner ständig in einer ungesunden Konkurrenzsituation stehen, die sie verlassen, wenn der Konkurrent tatsächlich unangreifbar, d.h. talentiert und ihrer Wertung nach „überlegen“ ist. Dann kann es passieren, dass sie den Kontakt einem Untertan gleich suchen, um in Lobesaussagen mit einbezogen zu werden und vom Glanz anderer etwas abzubekommen ohne wirklich deren Größe (Fähigkeiten und Kompetenz) zu erreichen.

Gedanken nur um sich selbst kreisend – mind spinnig. Der Narzisst/Bordeliner ist Mittelpunkt der Welt, widerspricht sich häufig, hat Stimmungsschwankungen, agiert mit Unterstellungen und Vermutungen aus seiner Weltsicht (Ideen von Intrigen, Eifersucht und Neid sind hier angesiedelt; ebenso die Haltung, dass nur er gut genug ist und er trotz Team oder Familie oder Partner auch ganz allein erfolgreich ist. Der Narzisst ist teamunfähig und kommt mit flachen Hierarchien nur schlecht zurecht).

Da ein Narzisst/Borderliner in einer eigenen Welt lebt, gibt es eigene Regeln und Sichtweisen; eigene Anschauungen werden verkündet; evtl. wird versucht zu erklären wer zu bemitleiden ist oder schutzwürdig und wer nicht. Extrem-Formen sind Gaslighting in Form von Falschaussagen bis zu Denunziation.

Es kann auch sein, dass narzistische Eltern oder Ex-Partner oder auch eigene erwachsene Kinder kein Ende der Beziehung akzeptieren und immer wieder – auch sporadisch den Kontakt unter unterschiedlichen Vorwänden suchen. Das heisst fachlich ausgedrückt „Hoovering“. Wie ein Staubsauger brauchen sie Energie und Aufmerksamkeit wie kleine Kinder (die latente Fähigkeit zu Gemeinheit allerdings immer da) und können immer wieder auftauchen. Im Falle gemeinsamer Kinder braucht das klare Begegungs- und Umgangsregeln. Als Erwachsene nur über Gericht, wenn auch noch Stalking und andere Kontrollweisen passieren.


Be.ziehungen

Wie bezieht sich ein Hochsensibler Mensch in einer Partnerschaft auf den anderen?!

Ob hochbegabt und/oder hochsensibel als Frau oder Mann – es gibt ähnliche, andere und neue Herausforderungen für persönliche, nahe & intime Beziehungen.

Partnerschaften im Berufsleben sowie Freundschaften haben oft ganz andere Inhalte:

Durch die hohe Analysefähigkeit von hochbegabten Menschen werden Situationen in ihren klaren ebenso wie verworrenen Situationen instinktiv erfasst, bewertet und geführt.
Hochsensible Menschen sind in ihrer Detaillreichen Wahrnehmung oft viel zu nah beim Partner und damit in Situationen verwoben, die sich nichts angehen. Gesunde Grenzen zu ziehen ist dann eine Aufgabe des hochempathisch (mitfühlenden) Menschen ohne sich zu vernachlässigen, Werte und Konflikte des Partners unerkannt oder ungeachtet zu lassen – aber eben vertrauensvoll und eigenverantwortlich in dessen Hände (dass er/sie die Herausforderungen erkennt und die Lösung angeht).

Es kann sein, dass Beziehungen zwischen hochbegabten und hochsensiblen Menschen und einem Partner, der natürlicher Weise weniger in diesen Hochleistungsfrequenzen lebt, sehr sinnvoll, liebevoll und bewusst sein können. Diese Beziehungen, die auch in der Einfachheit einer Entscheidungsumsetzung mal schneller funktionieren können oder eben auch langsamer, brauchen die gegenseitige Achtung und Wertschätzung, das Wohlwollen sowie den Respekt das „Fremde“, die Andersartigkeit & Besonderheit immer wieder neu in das Alltagsleben zu integrieren.

Unterlegensheits-, Mangelgefühle ebenso wie Überlegenheitsgefühle wirken tödlich für jede Art von Beziehung! Oft kommen die „Normalos“, die die weniger zum Denken und Fühlen neigen, in starke Aggressions- und Unterdrückungsverhaltensweisen, weil sie sich überfordert fühlen von dem hohen Level oder „Kleingemacht“ und kompensieren diese Einschätzung oder projezieren das ihnen fehlende Talent in bestimmten Bereichen auf dem Weg die Unfähigkeit des Hochbegabten/Hochsensiblen zu suchen und zu finden – der Sterbeprozess der Partnerschaft ist eingeleitet.

Verständlicherweise geraten Hochsensibilität und Narzissmus als gegensetzliche Komponenten in Kontakt – Co-Abhängigkeit wird so implementiert als Manipulation und einer Bedürftigkeit, die beim Narzissten versteckt oder offen liegt. Muster von Emotionaler Erpressung wie Erniedrigung und Ausbeutung liegen hier vor – äusserste Gefahr für Hochbegabte/Hochsensible!

Ist erst mal für den Hochbegabten/Hochsensiblen der Vertrauensbruch, die mangelnde Wertschätzung klar fühlbar und erkannt, gibt es auf dem Weg zu einer gelungenen Beziehung viel Arbeit für denjenigen, der das Misstrauen, den Mangel an Bewusstsein trägt. Es ist ein erhebliche Verletzung entstanden oder das Guthaben auf dem „Paar-Konto“ so erheblich gemildert, dass es viel Zeit braucht das Guthaben und Vertrauen wieder aufzubauen.

Es kann manches nur eimal auftauchen, um den Codex einer Beziehung auch zu klären; dennoch kann aus der Erfahrungswelt des Hochbegabten/Hochsensiblen auch dann absolut Schluss sein, weil die wertschätzende Kompetenz des Partners zu gering ist.

Hochbegabte/Hochsensible Menschen blühen in einer wohlwollenden Atmosphäre; frei von Ressantiments (Vorurteilen). Sie „funktionieren“ alles andere als in Rollenspielen und Erwartungshaltungen; sie können dann still und auch laut rebellieren und auf die Missstände glasklar hinweisen. Sie unterscheiden Konditionierungsversuche als manipulative Eingriffe gegenüber freien, ehrlichen und vertrauensvollen Entwicklungsräumen.

Misantropen, Narzissten, Borderliner und menschenverachtende Verhaltensweisen haben aufgrund entweder ihrer hohen Intelligenz & Rationalität oder ihrer hohen Empathie und Ethik alles andere als Platz in deren Leben – die Wege trennen sich oder sind geduldete oder mühsam ertragene Arrangements – Zweckbündnisse- die zu baldigsten Zeit erst innerlich und dann äusserlich gekündigt werden.

Das gilt auch für Kinder oder eben von Kindesbeinen an!

Kinder verlassen dann fluchtartig das Elternhaus, die Mutter, den Vater, weil sie in „mentaler, emotionaler, körperlicher oder auch sexueller Bedürftigkeit“ die Giftigkeit und Ungesundheit erkennen. Es kann sein dass sie eben solange bleiben wie sie können – gefühlt müssen- um Defizite der Eltern oder eines Elternteils abzufangen bis sie an den Punkt der Selbstaufgabe kommen und dann fällt spätestens er Schalter zu gesunder Selbstfürsorge oder es muss ein Aufmerksames Umfeld geben, dass Missbrauch dieser Kinder und Menschen erkennt und sie dann auch dahingehend unterstützt. Auch bevor die inneren Auseinandersetzungen über die Richtigkeit dieses Schrittes sie krank macht und lähmt. Allerdings gehen diese Schritt aus empfundener und tatsächlicher Freiheitsberaubung, auch im Alleingang!

Das spiegelt sich in Partnerschaften:

  • positiv: Offene Haltung für Neues, weitere Öffnung und Integration des Positiven, Partnerschaftsentwicklung, Co-Creativität
  • negativ: Duldung von Verhaltensweisen anderer Menschen in klarem Bewusstsein, dass hier „Schrott“ produziert wird. Ablösung in Stille bis zur Umsetzung einer vollständigen Trennung. Adatives Denken fördert dann neues Verhalten (negativer Lernstoff wir analysiert oder intuitiv – empathisch verstoffwechselt, neu bewertet)

Nicht der Pfarrer wird beispielsweise geachtet aufgrund seiner beruflichen, instiutionellen Funktion, sondern weil er ein aufgeschlossener, bildungsaktiver, humanistisch gebildeter Mensch, Philosoph und seelsorgerischer Ansprechpartner ist. Verkörpert er diese Inhalte nicht, ist auch von Seiten eines Hochbegabten/Hochsensiblen alles andere als Respekt zu erwarten, ausser dass es sich hier um die Begegnung mit einem Mensch handelt. Ist selbst diese Niveau nicht mehr zu erkennen, erfolgt die umfassende Abwendung von diesen Menschen. (Anmerkung: das ist ein natürlicher Akt von Selbstliebe & Selbstwertschätzung oder Selbstfürsorge und damit alles andere als ein arrogantes Verhalten)

Würde nicht Stolz ist für Hochbegabte/Hochsensible ganz wichtig! Tratsch und Voyeurismus sind Ausdruck falscher Nähe, sind dumpf-plumbe und übergriffige Verhaltensweisen, die sie vertreiben und Kontakt unmöglich machen.

Von Kindesbeinen an sind Instinkte/Intuitionen für Wahrheit, Teilwahrheiten, Unwahrheiten bis Lügen klare Ratgeber. So stehen Bekanntschaften, Phasen der Prüfung auf Freundschaften bis hin zur monogamen Partnerschaft immer in einem Spannungsbogen von Offenheit und möglicher, wachsender Nähe bishin zum Abbruch des Kontaktes, in der Folge von endgültiger Trennung.

Wie funktioniert nun eine gute Beziehung & Partnerschaft?

Generelle Grundlage für gute, glückliche und erfüllte Beziehungen & Partnerschaften bieten die Fähigkeiten, die sich auf den Begriff „Soft Skills “ beziehen. Oft werden genau diese Talente aus dem Beruflichen Bereich nicht auf den privaten Bereich übertragen – mit grosser auch negativer Auswirkung in partnerschaftlichen-familiären Kommunikation und Verhaltensweisen.

  1. Ein Hochbegabter/Hochsensibler braucht immer wieder Zeit mit sich selbst.
  2. Nachdenken, analysieren und empathisch fühlen in einem inneren Raum sind für Selbstsicherheit über das, was die reale Situation ist wichtig. Das ist eine Art von Mediation, dient zugleich aber auch dazu, Erlebtes zu zuordnen und zu verstoffwechslen oder auszusortieren. Das ist zugleich eine Phase der Resilienz (Selbstheilung). dieser Prozess kann beim Malen, Musik hören, Schreiben. Sandern, Schwimmen, Tanzen und Kuh-Melken sein; also überall da wo „Innere Stille“ möglich ist.
  3. Nähe & gemeinsame Zeit in Form von gemeinsamen Erlebnissen für eine gesunde, natürliche Verbindung sind wichtig; genauso wie gesunde Distanz.
  4. Eigenen Freundeskreis pflegen – mit wem kann ich was unternehmen; in individuell kleineren Gruppen oder in größeren. DEINE Freunde oder DEIN Partner ist nicht allein zuständig für das Gelingen einer Begegnung. Es sind immer beide für das Gelingen und Scheitern verantwortlich.
  5. Eigene Hobbies und Interessen, eigenen Berufungen & Beruf immer auch Raum geben; sonst zieht neben Erlebnislosigkeit auch Langeweile und Sprachlosigkeit ein. Insipiration, ein wacher Geist ist eine wache Seele und ein wacher, lebendiger Mensch.
  6. Co-Creativität ist sich wertschätzend ergänzen; Fürsorglichkeit, Achtsamkeit, Lebendigkeit, Bedürfnisse erkennen und benennen ohne Bedürftigkeit (Abwertung von Gefühlen und Ideen)zu erzeugen. Ein „Nein“ ist wie ein „Ja“ erlaubt und wegweisend.
  7. Sich bewusst sein, dass jede Beziehung mit einem Hochbegabten/Hochsensiblen intensiv, facettenreich & komplex ist:von Schnelligkeit zu Langsamkeit wechselnd, positiver Aufgeschlossenheit und Neugier bis hin zu innerer Verschlossenheit oder Ruhe.
  8. Zu wissen, dass Unruhe in den Phasen von Projektentwicklungen aufgrund des Anspruches an Perfektion, inneren Entwicklungen, Persönlichkeitsentwicklung kommen und Übergangphasen mit Ungeduld behaftet sind.
  9. Erhöhte Reizbarkeit führt aufgrund des filigranen Nervensystems auch zu Überforderungen, evtl. zu Aggressivität und schneller Entladung (wenn mann/frau das von sich weiss, eben auch dazu den anderen stehen zu lassen, um später in einer gewaltfreieren Kommunikation das Thema zu besprechen). Oder führt zu Müdigkeit um den Stress abzubauen oder auch bei Speicherung zu Trägheit und Übergewicht.
  10. Aufgrund einer anderen Hypophysen-Hypothalamus-Nebennieren Achse ist das Essverhalten, Ruhe- und aktivitätsbedürfnis auch individuell.
  11. Es gibt Extrovertiertierte Bereiche & Phasen, sehr viel Kommunikationsfähigkeit und Kontaktfreude, die mit Themen zu tun haben, für die Interesse besteht, Lernbereitschaft und Engagement bis Leidenschaft. Neben Introvertierten Bereichen & Phasen, die in Stille abgegrenzt und geschützt werden ähnlich der Phasen einer Schwangerschaft; diese Phasen verlaufen allerdings individuell, kürzer oder wesentlich länger.
  12. Wohlwollende Atmosphäre führen zum Vertrauen, Geborgenheit, intimer Nähe und Offenheit – zwischenmenschliche Räume von gemeinsamer Resilienz.
  13. Wohlfühl-Räume müssen auch farblich, von den Stoffen, Möbeln, Accesoires passen und auch einer Ästhetik entsprechen. Das kann im Wohnstil von Japanischer Einfachheit genauso passen wie in einem Mexikanischen, Indischen, Französischen oder Italienischen Stil, aber nicht in geschmacklosen Anordnungen. Es besteht ein Unterschied zwischen gesundem, lebendigen Chaos und Unordnung. Romantik & Kitsch können neben klaren & nüchternen Linien existieren.