Die Prinzessin oder der Prinz auf der Erbse – Märchen für hochsensible Menschen

„Die Prinzessin auf der Erbse oder wie Prinz und PrinzessIn einander fanden“

Es war ein grauslicher Morgen. Sue hatte verschlafen, weil sie in der Nacht wenig geschlafen hatte. Heute war ein Vorstellungsgespräch und sie musste in eine Region fahren, die sie nicht kannte. Also aufstehen, frühstücken – auf ihr ausführliches Frühstück verzichtete sie wegen der Aufgeregtheit. Anziehen und losfahren.

Sue hatte ein Stück der Wegstrecke hinter sich gebracht und in dem Stress viel zu wenig auf die Landschaft geachtet, was ihr leid tat. Sue liebte Spaziergänge wie Wanderungen im Wald oder auf Wiesen.  Heute lag ihr Fokuss auf der Fahrt zu dem neuen Job -Pünktlichkeit war ihr wichtig.

Plötzlich bleib sie mit dem Auto stehen, das Navigationsgerät war ausgefallen und da sie nur der Stimme aus dem Gesagten folgte, wusste sie nicht wie sie weiterfahren sollte. Die Richtung – die hatte Sue verloren oder nicht aufgebaut, weil sie der Elektronik folgte. Nun bemerkte sie in der Aufregung, dass sie ihr Handy zu Hause vergessen hatte… es wurde eng mit dem Termin! Panik stieg auf in ihr.

In der Ferne sah sie ein Haus, also machte sie sich auf den Weg dorthin. Auf der Hälfte des Weges begann es zu regnen – ohne Schirm – ein Fiasko. Als sie läutete an der Klingel des Hauses  machte eine ältere gepflegte Frau die Tür auf: „Was wollen Sie bitte?“ Sue antwortete leicht frierend und sehr regendurchtränkt: „Ich bin auf dem Weg nach XY und brauche ein Telefon. Es ist der Job meines Lebens – dass sie innerlich eine Prinzessin war, sprach sie nicht aus. Sie war gerade mehr Aschenputtel – und nun verpasse ich diesen Job, weil mein Auto stehen geblieben ist und das Naviagationsgerät ausgefallen ist“.  Sue durfte ins Haus und telefonieren; der Termin wurde verschoben – erfolgreiches Händeln von Notsituationen mit klarem Fokus; ein Talent hochsensorischer Menschen.

Die ältere Dame lud Sue erst zum Tee ein, bot ihr an zu bleiben und zu übernachten. Da Sue müde war und total gestresst von den vielen Emotionen, den Sorgengedanken und ihrem Anspruch, doch pünktlich zu sein,  sagte sie dankbar zu. Nun war es wichtig den Stress langsam abzubauen.

Zum Abendessen erschien der Sohn des Hausbesitzerin und erzählte unter anderem, dass er weltweit beruflich unterwegs sei und eigentlich nach einer Partnerin suche. Doch Sue hörte nur halb hin… nett war er ja und auch intelligent. Sie war froh ein wirklich gutes Essen geniessen zu können und auch das Zimmer in dem sie übernachten durfte war schön. Das Bad, das Sue nahm, holte sie in ihr Körpergefühl – jetzt von Mattheit – zurück und sie ging bald schlafen.

Die alte Dame dachte: „Ich mache einen Test mit der jungen Frau und lege ihr eine Erbse ins Bett. Wenn sie so edel, empfindsam und intelligent ist – eine Prinzessin – dann wird sie das merken und ist wirklich das, was sie vorgibt zu sein!“  Gesagt, getan.

Am nächsten Morgen wachte Sue auf… gerädert, kein erholsamer Schlaf, zu viele Eindrücke und Gerüche, unbekannte Menschen, noch dazu ein attraktiver Mann, der offen, freundlich, humorvoll und intelligent, weltgewandt war – zwar gut, alles freundlich und sehr nett. Aber zu viel mit den Ereignissen der Reise; Sue brauchte Zeit alles richtig zu erkennen und auszuwerten. Was wollte sie eigentlich? Ihr Köper war immer noch wie zerschlagen.

Sue war froh, dass sie am nächsten Tag noch frei hatte –  Zeit zur Muse war wichtig, um im Alltag leistungsfähig zu sein und mit Stress richtig umzugehen. Gedankenversunken ging Sue zum Frühstück und sagte: “ Irgendwas hat mich heute Nacht nicht schlafen lassen, mein Körper fühlt sich an wie grün und blau geschlagen“.

Die alte Dame goss schmunzelnd den heissen, wohlriechenden Kaffee ein, reichte Butter zu den Croissons und dachte: „Oh ja, das ist eine feine und intelligente Frau, genau die tichtige Partnerin für meinen Sohn.“  Ihrem Sohn zwinkerte sie in dem Moment zu und er dachte: „Sue ist die Frau mit allen Facetten, die ich ähnlicherweise auch habe .. – sie ist eine mögliche, echte Gefährtin“.

Eine Geschichte für hoch.sensible Frauen und joch.sensorische Männer zum Schmunzeln, Nachdenken und Fühlen…

enlightenment – Aufklärung für Hochsensibilität & Hochbegabung

„enlightenment“ heisst übersetzt Aufklärung.

Das „age of enlightenment“ ist das Zeitalter der Aufklärung. In der Oberflächentechnik umschreibt dieser Begriff, die Funktionsweise, dass ein Kontaktpunkt durch Berührung eine genau die Verbindung herstellt, die ein fortlaufende Option herstellt; Touch-screen ist nichts anderes.

Aufklärung ist mir bei den Themen „Hochsensibilität & Hochbegabung“ eine Herzensangelegenheit.

Es gibt nicht nur einfach „Hochsensibilität“ wie auch „Hochbegabung“; beide Bereiche haben viele Facetten, die die Fähigkeiten und Konsequenzen dieses natürlichen und wesentlichen Wesensmerkmals oder Temperamentes (unterschiedliche psychologische Definitionen) beschreiben können, um neues Wissen und viele Informationen an zubieten.

Hochsensibilität, ist nicht kosequent unterdrückbar oder auszuschliessen im Leben für sehr empfindsame, feinempathische und hochsensorische (telepathische begabte) Menschen.

Bei dem Versuch erleiden diese Menschen eher das Trauma einer Amputation und Verkrüppelung; wobei manche diese Talente leider eher als Fluch und Handicap ansehen, denn als Segen bzw. diese Entwicklung zu verstehen, dass man begabt ist („to be gifted“) ist entweder von Anfang an in einer Atmosphäre des Wohlwollens erlaubt & willkommen oder in einer Atmosphäre von „Blindheit, Unbekanntheit, Unerfahrenheit bis wirklicher Unterdrückung, Gefühlen von Bedrohtheit – gegenseitig evtl. – und wertlosmachenden Grundsätzen in der Herkunftsfamilie oder Partnerschaften eben dann ein Trauma oder ein Fluch statt segensreich.

Hochsensibilität, ist nicht kosequent unterdrückbar oder auszuschliessen im Leben für sehr empfindsame, feinempathische und hochsensorische (telepathische begabte) Menschen.

Telepathie ist die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Gedanken, Gefühle, körperlichen Verfassungen o. Ä. einer anderen Person ohne Vermittlung der Sinne – eine stille, nonverbale Kommunikation oder Informationserfassung; also ein für hochsenible Menschen natürllicher Scan. Das können auch Situationen sein oder eben auch eine Atmosphäre im Raum oder zwischen Menschen.

Dieser Bereich ist allein im Neurocortex des Gehirns ist – in Verbindung mit limbischem System sowie der Hypophysen-, Hypothalammus-, Nebennierenachse und Parietallappen – der Ursprung einer Gehirnstruktur ähnlich den Delphinen, um nonverbale Kommunikation zu ermöglichen und Daten- und informationen zu bekommen – oft ungefragt- weil wir in der Lage sind zu scannen und dann filtern müssen, welche Informationen, Beobachtungen und Eindrücke, für uns selbst wichtig sind und welche unwichtig!

Hochsensible, feinsensorische Menschen sind tatsächlich in der Lage, in allen Bereichen und Tiefen und Facetten Informationen zu erfassen. Deshalb brauchen sie Zeiten für sich im Rückzug täglich mit ein bis mehreren Stunden oder auch immer mal wieder mehreren Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren, jenachdem wie eindrucksvoll und Reizintensiv ein Erlebnis war.

Deshalb haben Coachings für hochsensible Erwachsene und Kinder ein besseres Fundament, wenn Elemete aus der Traumatherapie verwendet werden.

Die Wahrnehmungsfähigkeit, die Synästhesie – in Farben zu denken: zu rechnen, zu schreiben und zu lesen – oder wie es in der Psychologie heisst, katathym-imaginär zu erfassen; also bildhaft, kennen gerade Menschen, die einen Bezug zu Ikonographie (Symbolkunde) haben.

Die Wahrnehmungsfähigkeit wird abgerundet durch „Sprachverständigkeiten“ von Profilen – Frequenzen von Sprache, Körperhaltung, Handlungen und Aussagen und Emotionen wie Neid, Eifersucht, Ekel, Abscheu, Gier, Traurigkeit, Depression und Sucht betreffen oder auch Unehrlichkeit, Teilwahrheiten bis hin zu Lügen; ebenso was Emotionen und Gefühle von Freude, Hoffnung, Zuversicht, Selbstvertrauen usw. betrifft. wobei negative Emfpindungen eben für den Hochsensiblen oft wie Hinkelsteine und Schwergewichte wirken, die er erst mal gar nicht verkraften kann oder eben entsprechend Zeit um damit umzugehen – unter dem Aspekt, dass das tatsächlich sein Part ist?!

Hochsenibile müssen lernen ihre Offenheit auch gesund abzugrenzen, was „white lies“ (Notlügen betrifft; diese auch selbst zu formulieren in einer gesunden, gesellschaftslegitimierten Kommunikationsform).

Ein hilfreiches Märchen für die Lebensgeschichte eine hochsenitiven Menschen ist der „Kalif Storch“ von Karl Hauff. Auch unter dem Aspekt, dass hochsensible Menschen oft erst einmal das oberflächliche Spiel von „Sein & Schein“ für sich durchdringen müssen und klären, um auch aus Opfer- und Täter-Rolleninformationen heraus zu kommen.

Sie sind nicht die fälschlicherweise genannten „lebensunfähige Mimosen“ sind (wobei Mimosen oder „Schamhafte Sinnpflanze wie sie auch genannt wird) , sondern eher dem Staghisagrium (Stephanskraut) ähnlich, durchaus in der Lage in ihrer enormen Senisitivität den „geworfenen Fehdehandschuh“ zu ergreifen und für eine gerecht Angelegenheit zu kämpfen. Damit passiert dann etwas, das sie aus Eremitage handlungsfähig, klar, innovativ ins Leben bringt und eben auch in einem eigenen Gleichgewicht von Extrovertiertheit zu Introvertiertheit bringt.Sie haben die Kraft zu bewegen, rebellisch im besten Sinn zu sein, auch bei aller Anteilnahmefähigkeit nüchtern und klar, auch gesund egoistisch. Und damit sind sie innovativ, pionierhaft und das macht sich auch im „Paar-Sein“ bemerkbar; Beziehungen nur im klassischen Rollen- und Beziehungsgefüge funktionieren nicht auf der Basis von Deals, sondern mit Echtheit und Gefühle , Selbstachtung und Respekt für sich und anderen.